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Der Kastanienhof in St.Gallen - der Wirt kämpft gegen die nötige Sanierung, weil er danach ausziehen muss.
Damit der Kastanienhof bleibt wie er ist – unter diesem Motto hat der Wirt des Restaurants Kastanienhof, Simon Steingruber, Unterschriften für sein Referendum gegen die Sanierung des Kastanienhofs gesammelt.
Einen Monat hatte er Zeit, und gestern Nachmittag 1700 Unterschriften gegen die Sanierung des Kastanienhofs von 6.2 Millionen Franken eingereicht. Die Staatskanzlei der Stadt bestätigte Blick am Abend heute die Eingabe des Referendums. «Die Prüfung der Unterschriften dürfte ungefähr eine Woche dauern», sagte Stadtschreiber Manfred Linke. Die Vorlage wird frühestens im Juni 2012 vors Volk kommen. «Uns geht es um ein ganzheitliches Projekt, das Park und Haus mit einbezieht», sagt Martin Kappenthuler, Mitinitiant des Projekts Militärkantine, das nach der Sanierung des Hauses einziehen soll. Geplant ist ein täglich geöffnetes Restaurant für ein breites Publikum mit nachhaltigen Arbeitsplätzen. «Konzerte und vielfältige kulturelle Veranstaltungen werden bei uns Platz finden.» Im obersten Stockwerk soll ein Parkhotel entstehen, das mit 2,3 Millionen Franken von den Initianten selbst finanziert wird. «Es wäre bitterschade, wenn St.Gallen diese Chance nicht wahrnehmen würde», sagt Kappenthuler.
Sollte das Volk die Vorlage ablehnen, ist es völlig unklar, ob Steingruber bleiben könnte. Dieser war bis Redaktionsschluss nicht erreichbar.
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