Horror-Unfall in St. Margrethen 15 Autos überfuhren 56-Jährigen

ST. MARGRETHEN - SG - Gestern früh starb ein Mann auf der A13. Er wurde von 15 Autos überrollt und mitgeschleift.

  • Publiziert: 26.10.2012
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Der Unfall geschah zwischen Au und St. Margrethen.

(newspictures.ch)

Um 5.30 Uhr kommt es am Donnerstagmorgen zu einem Unfall zwischen zwei Fahrzeugen auf der Autobahn zwischen Au und St. Margrethen. Die beiden Lenker stellen ihre Autos auf dem Pannenstreifen ab.

Dabei gerät einer der Fahrer, ein 56-jähriger Serbe, auf die Autobahn. «Ob er aus dem Auto geschleudert wurde oder ausgestiegen ist, wissen wir noch nicht», sagt Hanspeter Krüsi von der Kapo St. Gallen.

Der Mann wird von mehreren heranbrausenden Fahrzeugen überrollt und mitgeschleift. Ohne sich um den Überfahrenen zu kümmern, setzten die Autolenker ihre Fahrt fort. Das Opfer stirbt noch am Unfallort.

Die Polizei startet einen Aufruf, sucht nach den Fahrern, die nicht angehalten haben.

Mit Erfolg: «Bis jetzt haben sich 15 Personen bei uns gemeldet, die etwas gestreift hätten. Sie glaubten, sie hätten ein Tier oder einen Gegenstand überfahren», sagt Krüsi.

Über die strafrechtlichen Konsequenzen entscheidet dann die Staatsanwaltschaft. (kab/dst)

Beliebteste Kommentare

  • Schnurrli  Müller , via Facebook
    Nur das keine missverständnisse aufkommen. Wenn man merkt das man etwas streift sollte man umgehend oder zumindest bei der nächsten besten möglichkeit sicher an die Seite fahren oder an einer Raststätte oder Autobahn ausfahrt anhalten und umgehend die Polizei Informieren. Nur schon ein Stein oder Ast kann auf der Autobahn für die Nachfolgenden Tödlich enden. Das 15 Fahrer nicht richtig reagieren ist erstaunlich und tut mir auch leid für die Polizei und Sanitäter. Das Bild werden Sie kaum so schnell wieder los. Anstatt jetzt aber wieder nach Strafen zu schreihen sollte hier lieber aufklärungs Arbeit geleistet werden. Anscheinend wissen so einige nicht wie man sich richtig in so einem Fall verhalten sollte. Auch Blick hätte ruhig noch schnell ein paar Zeilen über das richtige Verhalten in so einem Fall Schreiben können. Es scheint aber wir suchen lieber nach Schuldigen anstatt nach Lösungen. Ist einfacher den Fehler bei anderen zu suchen.
  • Thomas  Peter , St Gallen
    Hm tragisch aber jeder der sich freiwillig meldet hat mit rechtlichen Konsequenzen zu rechnen auch wenn er nicht das vorderste Auto war das den Mann zuerst erfasst hat.

Alle Kommentare (47)

  • Susanne  Reich
    Ist dies einfach die heutige Zeit, dass man achtlos weitergeht oder weiterfährt wenn etwas passiert? Wenigstens haben sich ein paar gemeldet, finde ich gut. Nur manchmal denke ich, wie würden diese Menschen sich fühlen, wenn sie betroffen wären von einem Unfall oder verletzt, evtl. krank irgendwo liegen bleiben und jeder ginge vorbei... Auch wenn ich verstehe, dass Menschen vorsichtig geworden sind, ich auch, doch manchmal könnte ein Leben gerettet werden oder jemandem wertvolle Hilfe geleistet werden.
    • 27.10.2012
    • 21
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  • Vanessa  Meier
    Ich habe auch mal ein Wolf oder ein Bär umfahren. Ich bin auch weitergefahren, weil ich Angst hatte, dass mich der Bär dann angreift. Habe aber direkt die Polizei informiert.
    • 27.10.2012
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  • Srikanta Sascha  Maier , Zürich , via Facebook
    oh gott voll krass, 15 mal ueberfahren aua..und keiner haelt an, so eine scheissgesellschaft, sorry, gott vergib ihnen den sie wissen nicht was sie tun und ich weiss ja auch nicht wie ich da gehandelt haette..von aussen immer einfach andere schlecht zu machen..
  •   Sascha Mayer , Thurgau
    Würde jeder so schnell fahren wie er sichtweite hat, ginge nachts auf der autobahn praktisch nichts mehr!
  • Raphael  Heule , via Facebook
    ich würde mich mit solchen kommentaren zurückhalten, ehe nicht geklärt wurde, was da eigetlich passierte.
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