Olma–Tradition in der Kritik Tierschützerin fordert Ende der Säuli-Rennen!

Nancy Holten wünscht sich ein Ende der traditionsreichen Säulirennen an der Olma. Damit zieht sie den Unmut der Ostschweiz auf sich.

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Das Säulirennen gehört zur Olma, wie die Bratwurst oder die Degustationshallen. Jeden Tag um 16 Uhr lockt der Wettbewerb bis zu 3000 Besucher an und ist für viele der inoffizielle Höhepunkt des jährlichen Messebesuchs.

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Nicht so für die Tierschützerin Nancy Holten, die zuletzt mit einem Kuhglockenverbot auf sich aufmerksam machte. Ihrem Unmut macht sie auf dem Regionalsender TVO Luft: «Das sind doch keine Sklaven». Die Niederländerin wünscht sich das Ende des Wettbewerbs: «Für die Würde des Tieres, würde ich das Rennen abschaffen.» Auch das die Tiere nicht als Nutztiere zur Fleischproduktion gekennzeichnet sind macht sie sauer. «Wo sind den die Säuli vom letztjährigen Rennen? Sie wurden bereits geschlachtet.» Diese Tatsache sollte öffentlich sein, findet Holten.

Olma Besucher sind nicht blöd

Christian Manser, der Verantwortliche der Säulirennen, lässt die Vorwürfe nicht auf sich sitzen. Der Anschuldigung, dass die Tiere an der Olma gestresst wären, widerspricht er klar:«Die Tiere liegen friedlich herum und schwänzeln sogar». Auch zur Nutztierdeklaration hat er eine klare Meinung: «Unsere Olma-Besucher sind bestimmt nicht so blöd, dass sie das nicht merken.»

Schweine im Trainingslager

Die Säuli werden im Übrigen gut auf die Olma vorbereitet. Zwei Monate vor Start der Messe beginnen die Tiere mit dem Training. Ein nachgebauter Rennparcours sowie laute Musik sollen den Schweinen die Angst vor dem grossen Auftritt nehmen. An der Veranstaltung nehmen die Schweinehalter sogar ihren portablen Stall mit, um eine gewohnte Atmosphäre zu schaffen. (fss) 

Publiziert am 18.10.2016 | Aktualisiert am 25.11.2016
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13 Kommentare
  • Jürg  Krähenbühl 19.10.2016
    Warum......
    Warum geben die Medien dieser Person immer wieder eine Plattform um sich zu präsentieren? Sie ist eine notorische Wichtigtuerin! Sie soll dass doch in den Niederlanden machen, gehen woher sie gekommen!
    Mein Statement: Menschen die die Schweiz nicht braucht!
  • barb  villamartin aus villamartin
    19.10.2016
    diese frau soll sich einfach raushalten, sie ist gast in der schweiz und sollte sich auch so benehmen. ich selbst lebe im ausland, auch wenn hier nicht alles so ist, wie ich es mir vorstelle, so verkneife ich mir kritik. schliesslich bin ich gast hier!
  • Rolf  Hengartner aus Goldach
    18.10.2016
    Dann müsste man die Menschenarbeit auch verbieten. Ich glaube der Frau fehlt die Aufmerksamkeit
  • willy  telli aus brügg
    18.10.2016
    So ein Theater wegen 4 Säuli wo anscheinend Spass haben rumflitzen zu dürfen. Dann müssten Pferderennen auch verboten werden!? Die Tierschützer sollten lieber ernste Sachen verurteilen und bekämpfen. Diese Tradition schadet wirklich Niemanden.
  • Romy  Mattli 18.10.2016
    Frau Holten - Es ist einfach, gegen Kuhglocken und Söilirennen zu wettern. Besser wäre, wenn sie wirkliche Missstände aufdeckten. Doch das ist ihnen wohl zu gefährlich, denn wahre Tierquäler sind nicht heikel. Wirklicher Tierschutz beinhaltet eine gewisse Risikobereitschaft, was bitte nicht mit Pressegeilheit zu verwechseln ist. Doch einstige Sklaven mit rennfreudigen Söili zu vergleichen, zeugt von schlechtem Geschmack und Stil.