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Laut der SRG-Umfrage hätten 53% Nein zur Minarett-Initiative aus dem rechtsbürgerlichen Lager gesagt. 34% hätten mit Ja votiert und 13% waren noch unentschlossen.
Dies sind die Ergebnisse der neusten Umfrage der SRG, die das Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 13. und 17. Oktober 2009 bei 1207 Stimmberechtigten in allen Landesteilen durchgeführt hat.
In ländlichen Gebieten ist die Zustimmung zur Initiative mit 40% Ja zu 46% Nein überdurchschnittlich. In den Städten dagegen wird die Initiative mit 58% Nein zu 29% Ja klar verworfen.
In Bezug auf die Sprachregionen sticht vor allem das Ergebnis in der italienischen Schweiz hervor: Hier hätte eine knappe Mehrheit von 53% der Minarett-Initiative zugestimmt, 40% hätten sie abgelehnt.
Umgekehrt überwiegt in der Deutsch- und Westschweiz das Nein: 54% der Stimmenden in der Deutschschweiz hätten Nein gesagt (34% Ja), und 52% hätten die Vorlage in der Romandie abgelehnt (35% Ja).
Die Meinungsbildung über den Bau von Minaretten ist schon weit fortgeschritten.Grund dafür ist die Kontroverse um das Minarett-Plakat, das teils verboten worden ist. Das hat vorallem die SVP-Anhängerschaft mobilisiert.
Nur noch 13 % der Stimmberechtigten sind gemäss Umfrage unentschlossen.
Mit anderen Worten: Das Lager der Minarett-Gegner hat kaum noch genug Potenzial, die Abstimmung am 29. November zu gewinnen.
Offener ist die Ausgangslage beim zweiten Volksbegehren, der Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten: 41% sagten Ja, 44% Nein und 15% waren unentschlossen.
Die dritte Vorlage, die Spezialfinanzierung für den Luftverkehr, hätten 42% gutgeheissen. 26% waren dagegen und 32% konnten sich noch nicht festlegen.(SDA/gux)
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Wegen kontroversem Plakat: Die Meinungsbildung setzte bei der Anti-Minarett-Initiative sehr früh ein. (ZVG)