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Der Bundesrat will Schweizer Soldaten vermehrt zu Fortbildungseinsätzen im Ausland verpflichten (Blick Online berichtete). Er hat am vergangenen Mittwoch eine entsprechende Revision des Militärgesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Die Auslandspläne von Verteidigungsminister Samuel Schmid und der Armeeführung werden mit geografischen und gesetzlichen Engpässen begründet. Es fehle der Platz für grosse Manöver.
Dies bestreitet Michele Moor, Oberst im Generalstab und Präsident der Schweizerischen Offiziersgesellschaft: Die dieses Jahr durchgeführte Übung «Zeus» habe bewiesen, dass die zurzeit vorrangigen Operationen zur Raumsicherung auch mit einem Grossverband in der Schweiz geübt werden könnten.
«Wenn VBS und Armeeführung dies bestreiten, dann müssen sie sich neue Lösungen in der Schweiz und nicht im Ausland einfallen lassen,» meint SOG-Präsident Moor. Optimale Voraussetzungen für die Schulung des Kampfes verschiedener Waffengattungen seien im Inland zu schaffen.
Moor kritisiert weiter, der Schweiz fehle zurzeit eine klare sicherheitspolitische Strategie. Dabei habe sich das Schweizer Volk vor drei Jahren eindeutig für die Armee XXI ausgesprochen.
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Der Präsident der Schweizerischen Offiziersgesellschaft: Michele Moor. (Keystone)