Gewalttätige Nordafrikaner im Knast Oberster Gefängnisdirektor schlägt Alarm

  • Publiziert: 15.08.2012
  • Von Karin Müller
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(Keystone)

Hilfeschrei des obersten Gefängnisdirektors der Schweiz: Häftlinge aus Nordafrika seien auffällig gewaltbereit. Sie attackierten das Gefängnispersonal und verletzen sich oft selbst.

Diebstähle, Einbrüche, Drogenhandel: Zahlreiche junge Männer aus Nordafrika sitzen in Schweizer Gefängnissen in Untersuchungs- oder Ausschaffungshaft. Dort werden sie durch ihre verstärkte Neigung zur Gewalt und Selbstverletzungen zur neuen Herausforderung.

Heute morgen meldete sich Gefängnisdirektor Thomas Freytag, der Präsident der Haftanstalten-Vereins «Freiheitsentzug Schweiz FES», auf Radio DRS zu Wort.

Eine Art Hilfeschrei.

«Nordafrikaner neigen zu einer erhöhten Gewaltbereitschaft gegenüber unserem Personal. Es kommt vermehrt zu Beschimpfungen und Beleidigungen bis hin zu Übergriffen», sagt Freytag, Direktor der Strafvollzugsanstalt «Les Falaises». Zudem gehöre es zu deren Kultur, sich bei Schwierigkeiten Selbstverletzungen zuzufügen.

Nordafrikaner schwieriger als Osteuropäer

Die Leute aus Nordafrika seien im Vergleich zu Osteuropäern viel schwieriger im Vollzug. Besonders auffällig verhalten sich Tunesier, Marokkaner und Libyer. Freytag erläutert im Gespräch mit Blick.ch: «Unser Personal wird sehr stark belastet.  Nordafrikaner sind sehr unfreundlich. Wir versuchen, den Menschen mit sehr viel Respekt zu begegnen, um die Situationen zu entschärfen.»

Laut Gefängnisdirektor Freytag wird das Personal  zusätzlich geschult: «In speziellen Weiterbildungen erklärt uns beispielsweise ein Psychologe mit nordafrikanischen Wurzeln, wie wir diese verstärkte Impulsivität oder Aggression der Insassen zu deuten haben.»

Couscous statt Schweinekotelett

Zudem wird die Küche an die Essgewohnheiten angepasst. «Es nützt nichts, Schweinskotelett zuzubereiten, wenn sie von den Nordafrikanern nicht gegessen werden. Das wäre auch eine Verschwendung an Lebensmitteln.»

Und: «Wir haben den Auftrag, dass diese Menschen wieder lebend aus dem Gefängnis kommen. Zustände wie in Südamerika mit Revolten können wir hier nicht brauchen.»

 
 

Beliebteste Kommentare

  •   Heinz Knauser , z.Zeit in Thailand
    Wir haben einen Weltrekord!
    Die dümmste Regierung aller Zeiten!
    Leider gibts dafür keine Gold Medaille!
  • Naziha  Bekkal , Uster
    Ich bin auch aus Nordafrika und schockiert von dem Artikel. Ich kenne solche Leute nicht und habe auch mir nie was zuschulden lassen kommen in der Schweiz. Aber wenn das wirklich so ist, sofort ausschaffen und nicht noch ein Sackgeld mitgeben, hoechstens ein Schuh nachwerfen! Wir geben uns Muehe damit uns die Leute moegen und diese Idioten machen dieses Bild kaputt. Auch sollte man ausreisewillige nicht noch belohnen. Und wenn die Schweiz schon den Fehler macht, dann nehmt wenigstens Fingerabdruecke, den einige werden wieder kommen und hier noch mal das abzuziehen.

Alle Kommentare (17)

  • Hanspeter  Rüegg
    Ich würde allen Verantwortlichen in der Schweiz dringend anraten das Asylproblem endlich in den Griff zu bekommen. Sonst könnten Entwicklungen eintreten, die bald nicht mehr kontrollierbar sind. Wenn sich schon im Gefängnis anarchische Zustände abzeichnen, ist es schon 5 vor 12.
  • Rose  Bishop
    Danke Naziha, Ihr Kommentar ist hoffentlich sehr nützlich. Weder in Tunesien, noch in Marokko oder Lybien herrschen Kriegszustände, doch unsere zuständigen Behörden nehmen diese in rauhen Mengen auf. die überfüllten Gefängnisse zeigen doch deutlich, dass es sich nicht wirklich um Flüchlinge handelt, sondern ganz einfach nur um Verbrecher, die in ihrem Land bestimmt auch schon einiges auf dem Kerbholz haben und deshalb fliehen mussten. Ab in die Heimat, aber sofort, denn schliesslich hat ja Frau Somaruga mit Tunesien ein vertragliches Abkommen unterzeichnet! Wäre noch interessant zu wissen, ob uns in einem tunesischen Gerängnis anstelle von Couscous und stinkigem Lammfleisch auf Wunsch ein Cordon bleu mit Kartoffelgratin serviert würde.
  • Christoph  Däster , Mumpf
    Es ist doch normal, dass diese Leute bei uns ausflippen. Ich habe in
    diesen Ländern Textilmaschinen montiert und bin deshalb nicht erstaunt. Unser Hotel hatte weniger Komfort als ein Schweizer Knast.
    Oft kein Wasser und keinen SAT-TV. jeden Tag nur Kebab und Reis.
    Die Polizei ist sehr streng und schlägt schnell zu. 20 Leute sitzen
    dort in einer Zelle mit Plumpsklo. So haben alle dort einen grossen
    Respekt und die Kriminalität ist sehr niedrig. 5 Jahre Gefängnis
    für fahren ohne Führerschein ist dort normal.
    Was erwarten unsere niedliche liebe Justiz und die hilflosen Ver-
    walter in Bern mehr? Unsere Wellness-Gefängnisse müssten
    auch noch Karibik Ferien anbieten, zur Erholung.
  • Klaus  Müller
    Jeder weiss, wie die illegale Zuwanderung sofort gestoppt werden könnte. Wenn aber Polizei und Grenzwacht die Hände gebunden sind, dann liegt das an den Politikern.
    Dort gibt es sichtbar keinen Willen etwas wirklich zu ändern und das hat Gründe. Man kann nur das einfache Personal bedauern, das die Suppe auslöffeln muss.
    Aber es gibt ja auch einmal wieder Wahlen. Wird sich dann etwas ändern?
  • Peter  Schweizer
    Dass Muslime kein Schweinefleisch essen Koteletten weiss man ja nicht erst seit heute. Couscous schmeckt hervorragend und kostet erst noch einiges weniger sofern es nicht mit Lammfleisch angerichtet wird. Wem das auch nicht passt...tschüss...
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