Nur sechs kamen aus der Schweiz 201 Menschen starben letztes Jahr mit Dignitas

Im vergangenen Jahr nahmen sich 201 Personen mit der Sterbehilfe von Dignitas das Leben. Die Sterbewilligen kamen vor allem aus dem Ausland.

Bilanz der Dignitas: Sterbewillige im 2016 vor allem aus dem Ausland play
Die meisten Menschen, die mit Hilfe einer Sterbehilfeorganisation aus dem Leben scheiden, leiden an einer schweren, zum Tode führenden Krankheit. (Symbolbild) CHRISTIAN BEUTLER

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Die Sterbehilfeorganisation Dignitas hat im vergangenen Jahr 201 Menschen beim Suizid geholfen. Nur 6 Sterbewillige kamen aus der Schweiz, die grosse Mehrheit reiste aus dem Ausland an, vor allem aus Deutschland, Grossbritannien und Frankreich.

73 Menschen kamen aus Deutschland zum Sterben in die Schweiz, 47 aus Grossbritannien und 30 aus Frankreich. Einzelne wenige reisten aus Österreich, Israel, Kanada und den USA an. Dies teilte Dignitas auf ihrer Website mit.

Die Zahl der Freitodbegleitungen hat verglichen mit 2015 leicht abgenommen, von 222 auf 201. Zugenommen hat hingegen die Mitgliederzahl. Sie stieg um 9 Prozent auf 7764. Gemäss Angaben von Dignitas ist dies das bisher stärkste Wachstum des Vereins. (SDA)

Publiziert am 05.01.2017 | Aktualisiert am 05.01.2017
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4 Kommentare
  • Claudia  Lehner aus Zürich
    05.01.2017
    Es zeigt doch wie viele diesen letzten Schritt hier bei uns machen müssen weil es in ihrer Heimat verboten ist. Lasst die Menschen doch diesen Schritt in Würde tun. Ich bin auch bei einer Organisation und möchte selber entscheiden wann es genug ist. Lass uns zumindest diesen letzten Willen!
  • Klara  Baumberger aus Nebikon
    05.01.2017
    Wer das Buch "ein ganzes halbes Jahr" gelesen hat, kann verstehen, dass man mit Dignitas sterben will. Ich persönlich finde diese Organisation super. Falls ich mal tagtäglich Schmerzen habe und meine Krankheit nicht heilbar st oder man mir meine Schmerzen nicht lindern kann, ist das sehr wohl eine Option für mich. Ist doch besser, als sich zu erschiessen ider sich vor den Zug zu schmeissen. Hat niemand ein Trauma wegen Leichenteile einzusammeln....
  • Rolf  Büchler aus Biel
    05.01.2017
    Ich finde Dignitas eine sehr gute Intuition . Wenn Menschen so Leiden müssen und sich nur noch an die Human Medizin Klammern können ist dies eine gerechtfertigte Intuition. Ich als Chronisch Kranker mit bald 75 und Täglichen Schmerzen zu Wahnsinnig werden und keine Hilfe bekomme , werde dies auch in Anbruch nehmen, ausser ich habe die Kraft oder den mut noch es selbst zu erledigen. Und ich glaube das es danach noch weiter geht im geistlichen sinne.
  • Michel  Müller aus Zurich
    05.01.2017
    Müsste für Ausländer verboten sein. Sterbetourismus ist unakzeptable. Ich bin dafür, dass es solche organisationen gibt. Jedoch zeigt die Anzahl an CH-Bewohner, dass es wohl andere Wege gibt in der CH um ein Leben zu beenden. Wir haben Palliative Dienste in den Spitälern und dieses scheint zu funktionieren. Wieso müssen wir das Bankgeheimnis aufheben und Tötungsdienste sind erlaubt ? Also bitte sofort die Anbieter kontrollieren und keine Ausländer mehr akzeptieren.