Schweinegrippe Novartis: Eine halbe Spritze reicht!

  • Aktualisiert am 17.11.2009

BASEL – Die USA haben den Super-Impstoff aus der Schweiz: «Influenza A(H1N1) 2009» von Novartis. Eine Studie zeigt, dass das Mittel gestreckt werden könnte.

Der in den USA zugelassene H1N1-Schweinegrippeimpfstoff von Novartis dürfte bereits in einer niedrigeren Dosierung ausreichend Schutz bieten. Dies zeigten vorläufige Ergebnisse einer klinischen Studie mit rund 4000 Teilnehmern.

Bereits die halbe Dosis liefere eine Immunantwort, die bei Erwachsenen und alten Menschen mit einem Schutz vor Ansteckung verbunden werde, teilte der Basler Konzern heute mit. Der Wirkungsverstärker MF59 sei ausserdem gut vertragen worden. Potenziell vervierfache sich damit die von Novartis 2009 lieferbare Impfstoffmenge.

«Die vielversprechenden Daten legen den Schluss nahe, dass möglicherweise viel mehr Leute mit dem gegenwärtigen Impfstoffvorrat geimpft und damit mehr Leute früher gegen die aktuelle Pandemie geschützt werden können», wird Andrin Oswald, CEO von Novartis Vaccines and Diagnostics, zitiert. Die Daten belegten Potenzial zur «Streckung» des Impfstoffs. (SDA)

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