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Der Bau der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (Neat) durch Gotthard und Lötschberg wird weitere zwei Milliarden Franken benötigen. Diesen Betrag bestätigte der Direktor des Bundesamts für Verkehr (BAV), Max Friedli, in einem Interview der «Neuen Luzerner Zeitung».
Rechne man die Teuerung, Mehrwertsteuer und Zinsen ein, liege man mit den Gesamtkosten von 24 Milliarden Franken gar nicht so weit neben der ursprünglichen Kostenschätzung, sagte Friedli weiter.
Der BAV-Direktor winkt auch ab, wenn es um Schuldige für die Mehrkosten geht. Man habe bewusst keine Reserven einberechnet, damit diese auch richtig ausgewiesen werden könnten und ein rigoroses Kostencontrolling möglich werde. Darin unterscheide sich der Neat-Bau auch von Nationalstrassenprojekten, bei denen es meist zu Kostenüberschreitungen von 60 bis 100 Prozent komme. «Und da sagt kein Mensch etwas», sagte Friedli weiter.
Als sehr schwierig bezeichnete Friedli die Situation beim blockierten letzten Baulos der Gotthardachse in Erstfeld. Dort steht die Arbeit still, nachdem der Rekurs der Baufirma Marti gutgeheissen wurde.
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BAV-Direktor Max Friedli: Neat-Kosten sind im Rahmen. (RDB)