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Am kommenden Samstag ist SVP- Delegiertenversammlung. Und dort wirds heiss. Nicht nur wegen den abtrünnigen SVP-Mitgliedern. Sondern bei der Frage der Personenfreizügigkeit. Die spaltet die SVP.
Darum gehts: Weiterführung des freien Personenverkehrs mit der EU und Ausdehnung auf Bulgarien und Rumänien. Dieses Geschäft ist ein Kernanliegen der Partei. Zuerst wollte die SVP unter Führung von Ex-Bundesrat Christoph Blocher das Referendum ergreifen. Aber dann blies Blocher zum Rückzug: doch kein Referendum.
Aber da machen die Jungen nicht mit. Die Junge SVP Schweiz befürchtet «noch billigere Konkurrenz für das Schweizer Gewerbe» und «unkontrollierte Einwanderungen aus Rumänien und Bulgarien».
Dagegen will sie das Referendum ergreifen. Und spannt zusammen mit den Schweizer Demokraten (SD), der Lega dei Ticinesi, der Freiheits-Partei der Schweiz und der überparteilichen Jugendorganisation Young4Fun. Die Parteien haben bis am 2. Oktober Zeit, die nötigen 50000 beglaubigten Unterschriften zu sammeln. (SDA/snx)