Erneuter Todesfall in den Walliser Alpen Niederländer stürzt am Dent-Blanche in den Tod

Schon wieder stirbt ein Bergsteiger in den Walliser Alpen. Am Samstagnachmittag starb ein 20-jähriger Niederländer am Dent-Blanche.

  • Publiziert: 07.07.2012, Aktualisiert: 08.07.2012

Ein 20-jähriger Niederländer ist am Samstagnachmittag bei einem Bergunfall am Dent-Blanche im Wallis ums Leben gekommen.

Er sei beim Abstieg aus ungeklärten Gründen ausgerutscht und 700 Meter in die Tiefe gestürzt, teilte die Kantonspolizei Wallis am Samstag mit.

Der Bergsteiger war mit einem Begleiter unterwegs, der sofort die Walliser Rettungsorganisation alarmierte. Unverzüglich startete ein Rettungsheli der Air Zermatt. Doch die Einsatzkräfte hätten nur noch den Tod des Mannes feststellen können, hiess es weiter.

Bereits Mitte Woche waren im Wallis fünf Bergsteiger aus Deutschland sowie ein Engländer ums Leben gekommen.(sda)

Beliebteste Kommentare

  • Sepp  Rimensberger
    Wie heisst es so schön?Der Berg ruft, leider für einige das letzte mal,immer wieder gibt esTodesopfer. Aber auch für viele eine Erholung in der sauberen Bergluft.
    • 08.07.2012
    • 26
    • 8
  • Heinz R.  Staub
    Wenn einer Auto fahren will, muss er eine Prüfung ablegen.
    Aber auf viertausender kann jeder.
    Hier spricht ein alter Alpinist.

Alle Kommentare (9)

  •   hans peter , Stockholm
    Verbieten, nur mit Bergführer? Was soll der Schwachsinn? Man hat eine Selbstverantwortung. Jeder der das Gefühl hat, ich schaffe diese Route auch ohne Bergsteiger und dann verznfallt ist selberschuld. So tragisch es auch sein mag. Traurig ist allerdings, dass die Rettungskräfte oft auch ihr Leben riskieren um solche Idioten zu retten resp. zu bergen.
    • 08.07.2012
    • 12
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  • Susanne  Moor , Baselland
    In den letzten 15 Jahren sind 75 Bergsteiger alleine am Matterhorn zu Tode gekommen, steht in der heutigen Sonntagspresse.
    Wenn an 1 Kreuzung oder 1 Velosturz 1 Person tödlich verunfallt, gibt es ein Riesen Theater, Tempo 30 oder sonstige Einschränkungen.
    Wenn man noch bedenkt, wieviele Bergsteiger im Verhältnis zu Auto oder Velos unterwegs sind, frage ich mich, warum man da von Freiheit, Adrenalinkick oder Selbstverantwortung redet. Dann müssten jegliche Bergungskosten auch selber berappt werden!
    • 08.07.2012
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  • Köbi  Karrer
    Sollte man das Bergsteigen nicht langsam verbieten? Gäbe es im Schiesssport nur einen Bruchteil der Unfälle, hätte man das Schiessen schon längst verboten.
    • 08.07.2012
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  • oskar  meier
    Warum kann man nicht Vorschreiben,gewisse Bergen nur mit erfahrenem Bergführer begehen?
  • Heinz R.  Staub
    Wenn einer Auto fahren will, muss er eine Prüfung ablegen.
    Aber auf viertausender kann jeder.
    Hier spricht ein alter Alpinist.
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