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Fünfzehn Straftaten innert zwei Jahren werden Ambroz B.* (22) aus Hochdorf LU vorgeworfen. Doch das ist ihm total egal. Er ist sogar stolz darauf.
Von Raub über Körperverletzung bis hin zu verschiedenen Einbrüchen hat Ambroz B. nichts ausgelassen.
Drei Mal sass er schon in Untersuchungshaft und einmal im vorzeitigen Vollzug. Insgesamt über ein Jahr.
Beeindruckt ist der Kosovo-Albaner mit serbischem Pass davon aber nicht. Bei Freunden prahlt er mit seinen Taten und macht sich sogar über die Schweiz lustig. «Mir kann hier nichts passieren. Ich werde ja sowieso nicht hart bestraft», sagte er noch kürzlich zu einem Freund. Auch Sätze wie «Mir ist alles scheissegal. Ich habe eh nichts im Leben zu verlieren», lässt er gerne raus.
Seine Zukunft scheint ihn denn auch nicht wirklich zu interessieren: Denn gestern hängt der Arbeitslose wieder mit Freunden auf der Strasse herum. Anstatt sich wie angekündigt «endlich einen Job zu suchen», bedroht er den BLICK-Reporter.
Doch was soll Ambroz B. arbeiten? Gelernt hat er nichts, keinen Job hat er länger als ein paar Wochen behalten.
Mit 14 Jahren kommt Ambroz B. in die Schweiz, lebt zuerst in Emmenbrücke LU und besucht dort die Schule. Weil er keine Lehrstelle findet, macht er noch das 10. Schuljahr. Mit 18 kommt er nach Hochdorf.
Als Arbeitskraft ist er schon damals nicht zu gebrauchen. Bei der Gerüstbaufirma von Pirmin Käppeli fliegt er sogar als Schnupperlehrling nach zwei Tagen raus. «Wir konnten ihn einfach nicht gebrauchen», sagt Käppeli.
Auch zwei weitere Arbeitsverhältnisse halten nicht lang.
Wie finanziert Ambroz B. also sein faules Leben? Er bekommt zurzeit keine Unterstützung. «Ambroz ist chronisch pleite. Er leiht sich entweder Geld von Kollegen aus, oder besorgt es sich halt anders», sagt ein Freund.
*Name bekannt
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