Intensiv-Täter aus Hochdorf LU Nichts gelernt ausser klauen

HOCHDORF - LUZERN - Ambroz B. (22) prahlt mit seinen Taten und macht sich über die Schweiz lustig.

  • Publiziert: 20.02.2012, Aktualisiert: 21.02.2012
  • Von Sandro Inguscio und Marlene Kovacs

Fünfzehn Straftaten innert zwei Jahren werden Ambroz B.* (22) aus Hochdorf LU vorgeworfen. Doch das ist ihm total egal. Er ist sogar stolz darauf.

Von  Raub über Körperverletzung bis hin zu verschiedenen Einbrüchen hat Ambroz B. nichts ausgelassen.

Drei Mal sass er schon in Untersuchungshaft und einmal im vorzeitigen Vollzug. Insgesamt über ein Jahr.

Beeindruckt ist der Kosovo-Albaner mit serbischem Pass davon aber nicht. Bei Freunden prahlt er mit seinen Taten und macht sich sogar über die Schweiz lustig. «Mir kann hier nichts passieren. Ich werde ja sowieso nicht hart bestraft», sagte er noch kürzlich zu einem Freund. Auch Sätze wie «Mir ist alles scheissegal. Ich habe eh nichts im Leben zu verlieren», lässt er gerne raus.

«Mir ist alles scheissegal.»

Seine Zukunft scheint ihn denn auch nicht wirklich zu interessieren: Denn gestern hängt der Arbeitslose wieder mit Freunden auf der Strasse herum. Anstatt sich wie angekündigt «endlich einen Job zu suchen», bedroht er den BLICK-Reporter.

Doch was soll Ambroz B. arbeiten? Gelernt hat er nichts, keinen Job hat er länger als ein paar Wochen behalten.

Mit 14 Jahren kommt Ambroz B. in die Schweiz, lebt zuerst in Emmenbrücke LU und besucht dort die Schule. Weil er keine Lehrstelle findet, macht er noch das 10. Schuljahr. Mit 18 kommt er nach Hochdorf.

Nichts gelernt

Als Arbeitskraft ist er schon damals nicht zu gebrauchen. Bei der Gerüstbaufirma von Pirmin Käppeli fliegt er sogar als Schnupperlehrling nach zwei Tagen raus. «Wir konnten ihn einfach nicht gebrauchen», sagt Käppeli.

Auch zwei weitere Arbeitsverhältnisse halten nicht lang.

Wie finanziert Ambroz B. also sein faules Leben? Er bekommt zurzeit keine Unterstützung. «Ambroz ist chronisch pleite. Er leiht sich entweder Geld von Kollegen aus, oder besorgt es sich halt anders», sagt ein Freund.

*Name bekannt

Kommentare (51)

  • Mia  Mamma
    Ich weiss, es ist nicht gerade politisch korrekt, aber bei solchen Typen wünschte ich mir, es gäbe Strafen wie stundenlanges Ohrfeigen oder "abschwarten"....
    • 21.02.2012
    • 0 Gefällt mir
  • Florian  Schwarz
    Diese Leute trappen uns auf dem Kopf herum!
    Wird nur geredet niemand macht packt das Problem richtig an!
    Ich lebe im Ausland! Muss darf mich benehmen anpassen! Ich bin hier der Ausländer!
    Wenn Ich nicht spure werde Ich ausgewiesen!

    • 21.02.2012
    • 0 Gefällt mir
  • Kofmel  Peter
    In der schönen Schweiz gefälts solchen Kriminellen, die haben ja alles was sie brauchen. Der scheisstyp ist sehr dumm und hat einen IQ eines Parasiten.
    Wann greift endlich das neue Ausschafungsgesetz?
    Was machen unsere Polotiker ? Das interesiert die gar nicht oder haben Null Rückgrad.
    Tauschen wir die ganze Regierung aus und suchen Leute welche die Interessen des Volkes wahrnehmen.
    Es kann nur eine Antwort geben. Kriminelle solten sehr schnell ausgeschaft werden mit einem lebenslangen landesverbot.Es würde dann sicher der eine oder andere zur vernunft kommen.
    Handelt endlich.
    • 21.02.2012
    • 0 Gefällt mir
  • Andreas  Egli , Zürich
    Raus aus der Schweiz. Wenn er nicht freiwillig geht über dem Meer abwerfen. Solche Leute ruinieren den Ruf und das Ansehen aller sich anstrengenden Ausländer.
    • 21.02.2012
    • 10 Gefällt mir
  • Enrico  Mirandi
    Vergessen wir nicht: Xerdan Shaquiri ist auch Mensch mit ähnlichem Migrationshintergrund ... und im wird zugejubelt!
    Einfach für Alle, die wieder pauschal verurteilen wollen!
    • 21.02.2012
    • 2 Gefällt mir
    • Katja  Habersack , Schlieren
      Ja, mit einem grossen Unterschied: Shaquiri will etwas positives erreichen, reisst sich zusammen und tut etwas.
      Im Gegensatz zum Ambroz, welcher nur ein grosses Maul hat, fordert und delinquirt.
      Ist schon ein Unterschied, nicht wahr?
      • 21.02.2012
      • als Kommentar auf Enrico  Mirandi
      • 2 Gefällt mir
    • Hansruedi  Meier
      Aber bitte, vergleichen sie doch nicht Äpfel mit Birnen.... Shaquiri spielt Fussball, hat ein geregeltes Leben, verdient selber sein Geld, ist umgänglich, keine Ausbrüche bekannt beträffend Prügel, Einbruch, Raub usw... Was wollten Sie mit Ihrer Aussage mitteilen? ahaaaaaa
      • 21.02.2012
      • als Kommentar auf Enrico  Mirandi
      • 0 Gefällt mir
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