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Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsgesundheit Lausanne im Auftrag des Walliser Zentrums für Tabakprävention (CIPRET).
Für die Untersuchung wurden Anfang vergangenen Jahres 1500 Nikotinmesseräte an die Bevölkerung verteilt mit der Anweisung, diese auf sich zu tragen. 630 davon wurden ein halbes Jahr später an die Wissenschaftler zurückgeschickt und analysiert. Zu den Messgeräten, welche die Probanden bei sich trugen, wurden auch 26 fix in Zimmern und Büros installiert.
Das erschreckende Resultat der Analyse: Fast alle Träger waren Passivrauch ausgesetzt. Besonders stark betroffen sind Serviceangestellte. Diese inhalieren pro Tag den Rauch von 15 bis 38 Zigaretten. Nur für 5,7 Prozent ist Passivrauch unproblematisch – das heisst, sie atmen pro Tag den Rauch von weniger als 0,2 Zigaretten ein.
Das CIPRET lancierte am Dienstag eine Petition für ein Rauchverbot in der Öffentlichkeit, unterstützt vom Walliser Kantonsparlament. Im Grossen Rat sind mehrere Vorstösse hängig, die ebenfalls ein solches Rauchverbot fordern. (SDA/noo)