Schon siebtes Kind Neugeborenes lag in Einsiedler Babyfenster

Am Montag ist ein neugeborenes Mädchen ins Einsiedler Babyfenster gelegt worden. Das Baby ist gesund und soll bereits im Januar zur Welt gekommen sein.

  • Publiziert: 21.02.2012

Das Neugeborene bleibt für weitere medizinische Abklärungen vorläufig im Spital. Ein Vormund übernimmt nun die Rechte und Pflichten, die üblicherweise den Eltern eines Kindes obliegen.

Die Mutter kann über die Vormundschaftsbehörde Einsiedeln oder die Stiftung Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind (SHMK) Kontakt mit ihrem Baby aufnehmen. Die leiblichen Eltern können ihr Kind bis zum Vollzug einer Adoption zurückfordern.

Bisher sieben Babys – eines wieder abgeholt

Das kleine Mädchen ist das siebte Kind, das anonym ins Einsiedler Babyfenster gelegt worden ist. Bisher wurden dort zwei Knaben und vier Mädchen abgegeben. Eines dieser sechs Kinder wurde später von den leiblichen Eltern zurückgeholt.

Das Babyfenster gibt es seit 2001. Es versteht sich als Hilfsangebot für Mütter in extremen Notlagen. (SDA/nej)

Kommentare (2)

  • Fred  Bartlome
    Schon bald wird es sich im Ausland herumsprechen, dann kommen eben die Leute anstatt auf Pilgerreise auf Babyablieferungsreise und wir dummen Schweizer werden dann ploetzlich wieder mit einer Situation konfrontiert werden, die nach Massnahmen rufen. Warum koennen diese Damen und Herren nicht wenigstens einen Zettel mit Namen auf dazulegen. Jedes Kind hat das Recht seine Eltern zu kennen, das sagt die UNO Konvention aus. In diesem Falle setzt sich die Schweiz ohne Skrupel ueber dieses Menschenrecht hinweg, aber wenn es darum geht Verbrecher auszuweisen, geht das Geschrei ueber Menschenrechte von all unseren linken Miesepetern wieder los.
    • 21.02.2012
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  • Berna  Michel , Volketswil
    Finde es als gute Lösung für eine verzweifelte Mutter
    • 21.02.2012
    • 0 Gefällt mir

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