Neuer Rekord: Billag zeigte 2073 Personen an

BERN - Die Billag hat noch nie so viele Schwarzseher verzeigt wie letztes Jahr. Vor allem der Radioempfang via Computer und Smartphone und der konventionelle Fernsehempfang wurde von den Empfängern nicht bezahlt.

Ein Field Manager der Billag auf Kundenbesuch (Archiv) play
Ein Billag-Mitarbeiter bei einem Kontroll-Besuch. Keystone

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2073 Personen hat die Billag im vergangenen Jahr angezeigt, weil sie ihre Empfangsgeräte nicht anmelden wollten. So viele wie noch nie, schreibt das Onlineportal «Watson».

2014 waren es noch 1723 Anzeigen, 2012 gar nur 569. «Es fällt auf, dass vor allem der Radioempfang via Computer und Internet und der konventionelle Fernsehempfang Anzeigen nötig machen», sagt Billag-Sprecher Jonny Kopp.

Zudem waren die Aussendienst-Mitarbeiter, die an den Türen Nicht-Angemeldeter klingeln, besonders fleissig. Und die Erwischten waren renitent. «Die Zahl der Leute, die sich geweigert hat, sich bei uns anzumelden, ist gestiegen», sagt Kopp weiter.

Strafen bis zu 5000 Franken

Die Billag, die Schweizerische Erhebungsstelle für Radio- und Fernsehgebühren, erstattet die Anzeigen wegen «Verdachts einer Widerhandlung gegen die Meldepflicht» jeweils beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom). Dieses leitet das Verfahren ein und büsst die Betroffenen. Die Bussen können sich auf bis zu 5000 Franken belaufen, wie «Watson» berichtet.


Strafbar macht sich jeder, der ein Empfangsgerät besitzt, sich aber weigert, der Billag dafür die Empfangsgebühr abzutreten. Dazu gehört alles radio-, fernseh- und internettaugliche, also auch Tablets, TV-Boxen, Smartphones und Autoradios. (nbb)

Publiziert am 18.03.2016 | Aktualisiert am 19.03.2016
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57 Kommentare
  • Alfred  Behrschmidt 18.03.2016
    Ich weis schon seit Jahren nicht, für was ich Billag Gebühren zahlen muss. Für den Mist und Dauerberieselung an Werbung wollen die noch Geld ? Ich bin überzeugt, dass mit den Werbeeinnahmen das Fernsehprogramm Locker bezahlt werden kann. Aber leider bekommt Bundesbern einfach den Hals nicht voll genug und schröpft das Volk weiter mit völlig unnötigen Gebühren. Unsere Regierung ist wie die EU in Brüssel, eine einzige Geld Vernichtungs-Maschine.
  • Kurt  Aerne aus Wattwil
    18.03.2016
    Einfach mal zum nachrechnen für diejenigen, welche von Fr. 100 schreiben, in D beträgt die Gebühr 18 Euro p. Monat ergibt pro Jahr 220. Und zwar pro Haushalt, unabhängig davon, ob Geräte vorhanden sind oder nicht. Wer wohnt bezahlt, und wird von der Kommune gemeldet. Vorbei mit Schwarzsehen. Vom Lohnniveau mal ganz zu schweigen.
  • Peter  Peter 18.03.2016
    Schön wenn man so Geld verdienen kann.
    Es ist ja durch die Digitalisierung alles viel günstiger und einfacher geworden. Zudem sind die Werbeblöcke immer noch massiv. Der Aufwand dürfte doch langsam durch die Werbeeinnahmen alleine gedeckt sein...
  • Adrian  Züger 18.03.2016
    Für diesen Mist der täglich im Fernseher kommt müssen wir auch noch Bezahlen.
    Werbung ohne Ende kein Film der nicht von blöden Werbesprüchen unterbrochen wird
    Eigentlich sollte man dafür Geld bekommen
  • Jürg  Widmer , via Facebook 18.03.2016
    Die sollen endlich Pay TV einführen. Warum soll ich zahlen wenn ich dieses Schrottprogramm nie schaue? Ich empfange nicht mal das Schweizer Fernsehen (Keine Karte in der Satschüssel). Und nur weil ich diesen Sender theoretisch über das Smartphone oder PC schauen könnte, was ich nie tue, muss ich diesen Schrott bezahlen! Nein Danke, Billag abschaffen und SRF privatisieren.
    • Marco  Weber 18.03.2016
      Naja Pay-TV Sie zahlen ja fürs Fernsehen! Also Pay-TV und schon wurde Ihr Wunsch erhört!