«Die Ablösephase fiel mir schwer»
BERN – Ja, er hat seiner Ex Geld gezahlt. Das hat Armeechef Roland Nef heute zugegeben. Die Beziehung sei intensiv gewesen und er habe nicht immer besonnen gehandelt.
Aktualisiert um 17:42 | 17.07.2008
Ein Auszug aus Nefs Rede:
Nef steht zu seiner Zahlung. Und auch dazu, dass es im Privaten Turbulenzen gegeben hatte: Die Ablösephase nach einer intensiven Liebesbeziehung sei ihm schwergefallen. Er habe nicht immer besonnen gehandelt, sagte Nef.
Was genau zur Anzeige geführt hatte, wollte Nef mit Verweis auf eine Stillschweigevereinbarung nicht sagen. Auch über die Höhe der Zahlung schwieg sich Nef aus. Er betonte aber, dass es sich um eine Entschädigung und nicht um ein Schweigegeld gehandelt habe, betonte Nef.
Unter Führung und Begleitung der Staatsanwaltschaft habe er seiner ehemaligen Partnerin in Anwendung von Artikel 53 des Strafgesetzbuches eine Wiedergutmachungszahlung geleistet.
Die Gründe, die zu der Untersuchung geführt hätten, «lagen im Spannungsfeld einer persönlichen Beziehung vor Roland Nefs heutiger Ehe.» Sie stünden weder direkt noch indirekt in Zusammenhang mit seiner öffentlichen Funktion.
Weiter gab Nef vor bekannt, dass sich die von seinen Anwälten heute angekündigte Klage wegen Persönlichkeitsverletzung gegen den «Blick» richtet. (SDA/gux)
Was halten Sie von Nefs Reaktion?
Schreiben Sie uns!
Was genau zur Anzeige geführt hatte, wollte Nef mit Verweis auf eine Stillschweigevereinbarung nicht sagen. Auch über die Höhe der Zahlung schwieg sich Nef aus. Er betonte aber, dass es sich um eine Entschädigung und nicht um ein Schweigegeld gehandelt habe, betonte Nef.
Unter Führung und Begleitung der Staatsanwaltschaft habe er seiner ehemaligen Partnerin in Anwendung von Artikel 53 des Strafgesetzbuches eine Wiedergutmachungszahlung geleistet.
Die Gründe, die zu der Untersuchung geführt hätten, «lagen im Spannungsfeld einer persönlichen Beziehung vor Roland Nefs heutiger Ehe.» Sie stünden weder direkt noch indirekt in Zusammenhang mit seiner öffentlichen Funktion.
Weiter gab Nef vor bekannt, dass sich die von seinen Anwälten heute angekündigte Klage wegen Persönlichkeitsverletzung gegen den «Blick» richtet. (SDA/gux)
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Das sagen Blick.ch-Leser
- Albisser, Schwadernau - 08:28 | 18.07.2008
- » Ich gehe davon aus dass der Bewerbung von Nef ein Leumundszeugnis beigelegen hat. Wenn daraus nichts negatives hervorgeht, ist die Wahl als gültig zu bewerten. Also ist Nef aus Sicht seiner Vorgesetzten der Richtige.
- Dieter, Züri Höngg - 08:15 | 18.07.2008
- » Nicht Nef muss weg, aber Schmid, der mit seinem Vorgehen bei der Wahl von Nef das Schlamassel verursacht hat. Nef hatte ja wahrheitsgemäss auf das laufende Verfahren hingewiesen. Im weiteren kann es doch einfach nicht angehen, in einer solchen Position zu derartigen massiven Probleme einfach einmal mehr den Leisetreter zu spielen und zu schweigen! Genau gleich übrigens wie beim skandalösen Jungfrau-Unfall, wo Schmid den Mund auch nie mehr aufgebracht hat und die Verantwortlichen wohl nie eruiert werden geschweige denn dass irgendwelche Konsequenzen gezogen würden. Ist ein solcher Departementschef noch tragbar? Ich meine, nein!!!
- Marco, Luzern - 06:52 | 18.07.2008
- » Angriff ist die beste Verteidigung..... Für mich wirkt dieser Mann im höchsten Masse unglaubwürdig, verstrickt sich in Widersprüche und ist mehr Schein als Sein. Für mich als oberster Heerführer schlichtweg UNTRAGBAR. Für eine "Führungs"-Person ist es ein "MUSS" dass sie auch ihr Privatleben im Griff hat und von A - Z eine Vorbildfunktion zu tragen hat, ansonst sie absolut ungeeignet für solch eine wichtige Position ist. Ueber BR Schmid kann man (n/Frau) nur den Kopf schütteln und sich fragen, was wir denn da für Leute haben in unserer Landesregierung!? Ausmisten und neu besetzen mit jüngeren Personen welche KEINE privaten Mandate noch so nebenbei ausüben und dadurch beeinflussbar werden!
- Maier, Frankreich - 06:24 | 18.07.2008
- » Schweizer-Armee? Der oberste Chef handelt in einer kleinen privaten Angelegenheit nicht besonnen, wie sieht das dann aus wenn mal richtig wichtige Dinge (Bedrohung) anstehen würden?
- Uriel, Flüelen - 05:06 | 18.07.2008
- » Hat sich die Öfffentlichkeit auch schon die Gedanken gemacht, dass die Ex von Roland Nef auch am Scheitern der Liebe beteiligt war. Es sind in einer Liebesbeziehung immer zwei Menschen beteiligt. Warum sollte die Frau so unschuldig sein? Es ist echt sehr einseitig nur den Moralfinger auf Roland Nef zu zeigen.
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