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Der frühere Kommandant der Schweizergarde: Pius Segmüller holt sich Nef als Sicherheitsberater

Ex-Armeechef Roland Nef klönt, dass er keine Stelle findet. Einer gibt ihm jetzt ­einen Job: CVP-Nationalrat Pius Segmüller.

Von Corinne Landolt | Aktualisiert um 23:19 | 08.02.2010
Pius Segmüller: Der Ex-Kommandant der Schweizer Garde hatte Mitleid mit dem Ex-Armeechef. (Keystone)
Pius Segmüller: Der Ex-Kommandant der Schweizer Garde hatte Mitleid mit dem Ex-Armeechef. (Keystone)
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Der Ex-Kommandant der Schweizergarde zeigt Mitleid mit dem gescheiterten Armeechef. Pius Segmüller (57) sitzt im Nationalrat, ist Sicherheitschef des Weltfussballverbandes Fifa und VR-Präsident der Sicherheitsfirma Swissec AG. Er bestätigt die BLICK-Recherchen: «Ja, Herr Nef hat bei uns ein Mandat als Projektleiter.»

Segmüllers Swissec AG überprüft und verbessert die Sicherheit von Unternehmen und Organisationen. Roland Nef (50) soll auf Mandatsbasis «saubere Lagebeurteilungen» machen. Er schätze Nefs «analytische Fähigkeiten», sagt Segmüller. «Ich möchte, dass er bald ein Projekt für uns ausführen kann.» Wofür er Nef vorsieht und was er verdienen soll, will Segmüller nicht sagen.

Die zwei Ex-Kommandanten kennen sich «schon längere Zeit» aus dem Militär. Segmüller hielt stets zu Nef, auch als bekannt wurde, dass Nef seine Ex-Freundin mit SMS, Postsendungen und fiktiven Sexinseraten terrorisiert haben soll. Nach einem persönlichen Gespräch mit Noch-Armeechef Nef sagte Segmüller damals zur «Berner Zeitung»: Er sei überzeugt, «dass in Wahrheit nichts Gröberes passiert ist. Zumindest nichts, was eine Entlassung des Armeechefs nötig macht.»

Segmüller stützt Nef auch in dessen These, ein Bauernopfer gewesen zu sein, damit die SVP Bundesrat Samuel Schmid loswurde. Diese Verschwörungstheorie gab Nef vor einer Woche im TV zum Besten. Bevor er seine beruflichen Vorzüge anpries. «Ich habe grosse Erfahrung im Führen von komplexen Organisationseinheiten und will das dieser Gesellschaft zur Verfügung stellen.»

Nef beklagte sich, er habe «einige» Bewerbungen geschrieben, erfolglos: «Wenn mein Name in Zeitungen das Attribut ‹dubios› oder ‹kriminell› hat, ist es natürlich sehr schwierig, eine interessante Funktion in dieser Gesellschaft zu erhalten.»
Ex-Armeechef Roland Nef jammerte auf TeleZüri über sein hartes Los. (Niklaus Stauss)
Ex-Armeechef Roland Nef jammerte auf TeleZüri über sein hartes Los. (Niklaus Stauss)
Das sagen Blick.ch-Leser
Anita Amrhein, Schweiz - 11:30 | 09.02.2010
» Nef jammert über sein hartes Los und er wird keinen Job mehr kriegen wie er sagt. Kaum gejammert und im TV aufgetreten hat er wieder einen Job. Einen Aufruf an die Arbeitslosen: Einen Auftritt im TV und ihr kriegt wieder einen Job. Vielleicht gibt man euch auch eine 2 Chance.Bin selber betroffen.
Martin Senn, Ziefen - 11:14 | 09.02.2010
» Das ist richtig so. Nef hat schliesslich seine Arbeit als Armeechef gut gemacht. Alles Andere ist ein privates Problem. Ich bin überzeugt, dass Nef seinen neuen Job gut macht.
Ronn sommer, Solothurn - 09:06 | 09.02.2010
» Gut so. Die Ausbildung von Herr Nef, die ihn sogar als Militärchef befähigte, hat uns Steuerzahler eine Menge Geld gekostet. Als Sicherheitsberater im Vatikan ist er sicher fachlich an der rechten Stelle. Immer nur das Stalking nachzureden ist nicht richtig. Er hat den Kopf genug angeschlagen und gebüsst.
Rocco Martignoni, St. Gallen - 09:05 | 09.02.2010
» Der Pius soll doch gleich der Meili auch anstelle im Sicherheidsdienst dann sind die drei Musketiers zusammen.Alle haben ervarung,meili in Dateien klauen,Nef in andere unter Druck setzen und der Pius hab alles im Vatican gelernt.Beten, Beten das es gut geht.
j. frey, teufen - 09:04 | 09.02.2010
» Richtig: Jede ( r ) verdient eine zweite Chance, auch mit Näf Vergangenheit. Good Luck.
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