Die gefürchteten Ukrainerinnen sind da Nackt-Krawall am WEF

DAVOS DORF - Die ukrainischen Nacktivistinnen «Femen» sind heute nach Davos gereist. Die Polizei versucht den Protest am WEF zu stoppen. Doch die Feministinnen wehren sich mit vollem Körpereinsatz.

  • Aktualisiert am 28.01.2012

Ihren nackten Körper machen sie zum Transparent. «Arm wegen Euch», «Krise - gemacht in Davos» und «Gangster-Party in Davos» steht in schwarzer Schrift auf ihrer Haut.

Die ukrainischen Feministinnen sind nach Davos gekommen. Das «World Economic Forum» haben sie sich für ihre neuste Protest-Aktion ausgesucht. Die drei Frauen rütteln am nordöstlichen Eingang beim Kongresszentrum an der Umzäunung und steigen daran hoch.

Die Polizei versucht die Frauen zu stoppen. Doch diese wehren sich mit Händen und Füssen. Eine Leserreporterin vor Ort beobachtete: «Die Polizei hat sehr gut reagiert. Sie hat die Frauen machen lassen und erst eingegriffen, als sie aggressiver wurden.» Die Frauen seien festgenommen worden. Nach dem Abklären von Personalien wurden sie wieder freigelassen, wie ein Polizeisprecher sagte.

«Es ist sehr effektiv»

«Femen» ist eine Aktivistengruppe, die sich 2008 gebildet hat und seither vor allem für die Rechte der Frauen in der Ukraine kämpft. Internationale Bekanntheit erlangten sie, da sie meistens oben ohne für ihre Anliegen kämpfen.

Inna Shevchenko, eine der Anführerinnen der Bewegung, sagte zu Blick.ch: «Wenn uns die Leute heute sehen, reden sie darüber, gegen was wir protestieren.»

Es sei ein guter Weg, um Leute aufzurütteln und auf die eigenen Anliegen aufmerksam zu machen. «Du weckst sie auf, du zeigst ihnen, dass hier gerade etwas passiert, dass gerade Leute gegen etwas protestieren. Es ist sehr effektiv.» (gtq)

Kommentare (33)

  • Fritz  Meyer , Amden
    Geld regiert die Welt. Solange dieser Slogan gilt, kann man nichts machen. Einziges Mittel diesen Wuchervirus zu stoppen ist ein Krieg oder eine Natur Katastrophe. So baradox dies tönt, aber es ist so…das einzige Mittel, das die geldhungrigen zu Vernunft bringen kann…
    • 29.01.2012
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  • Urs  Hagen , Baar
    Nötig sind Steuern auf Aktiengewinne und das WEF hat keine Leute mehr, denn, dem Bankenpack geht dann die Kohle aus, die Politiker mit ihrem Geschwafel sind nicht mehr interessant weil sie ihnen die Suppe eingebrockt haben. So sinkt der Franken, der Schweiz gehen die Schwarzgelder und aus, die Ausländer waschen kein Geld mehr in der Schweiz mit Immobilienkäufen, es normalisiert sich alles. Vielleicht ein Wunschdenken, wie die die nackt in Davos rum rennen.
    • 29.01.2012
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  • Andre  Rohner , Altstaetten
    Man kann streiten ueber den Geschmack, aber die Frauen haben einfach nur recht. Ich ein Personalmanager und diese dreckigen-geld und macht-gierigen Saecke gibt es in jedem Betrieb, in jeder Geschaeftskultur auch in der CH. Es wird Zeit dass die 99 aufsteht und das geht nun mal nicht ohne, dass man sich aktiv wehrt. Der Staat besteht aus scrupelosen Geiern. Als Mensch gehoert man entweder zu den Sympathisanten oder den Gegnern. Dazwischen gibt es nichts. Die Franzosen haben es uns vor einiger Zeit einmal vorgemacht. Wenn Regierungen und Staaten sich vom normalen Buerger 99 abwenden und diesen nur noch als zahlbare Masse ohne Rechte behandeln um ihre extra-vaganzen und sich Gut stellen mit den Maechtigen und Versauten vorziehen, werden mehr und mehr Buerger aufstehen. Dann und nur dann werden die 99 angehoert werden und kleinere oder groessere Erfolge erziehlen.
    • 28.01.2012
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    • paulo  suizo , steinhausen
      Es ist an der Zeit, dass man den Geldsäcken die Gier nimmt.
      Über 80 der Vermögen in der Schweiz liegt in den Händen einiger Senioren, die nicht konsumieren und mit ihrer Kohle nur spekulieren. Das heisst von der Produktivität der Arbeitenden absahnen. und warum sollen wir zusehen..... weiter zusehen?
      • 28.01.2012
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  • Michael  Meienhofer , Ostermundigen
    Schrecklich, wie viele Schweizer und Schweizerinnen keine Ahnung vom Los unterdrückten Menschen haben. Vom Lehnstuhl aus im warmen Wohnzimmer kann man getrost solche lächerlichen Sprüche von sich geben, man hat ja vor mehr als 700 Jahren die Schweiz vom Unterdrückungsjoch der Habsburger befreit. Bei uns ist ja alles Paletti !
    • 28.01.2012
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  • Immer wenn ich auf Blick.ch ein Video anschauen will, und die Werbung anfaengt, schliesse ich das Fenster und besuche eine andere Webseite.
    • 28.01.2012
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    • Max  Röthlisberger , Schönenwerd
      das mache ich auch so. vor allem auch, weil die werbung nicht auf den folgenden film abgestimmt ist. der film handelt z.b. von einem tragischen tod und die werbung fragt : neue versicherung nötig !!
      • 29.01.2012
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    • Ines  Baur
      geht mir genauso. wenn die werbung wenigstens nicht so idiotisch wäre!
      • 28.01.2012
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