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Aus allen Ecken strömten die Pfadis herbei, beleuchtet von Finnenkerzen, Fackeln und Feuerspuckern, um ihre exotischen Waren den anderen Bewohnern zu präsentieren. Jede Pfadigruppe unterhielt einen eigenen Stand, so zierten die unterschiedlichsten Marktstände das Lagergelände.
Auf den Gassen tummelten sich Fakire, Jongleure und Strassenmusikanten. Verwöhnende Massagen, Tattoos-Aufmalen, ein Maniküre-Service, Bastelworkshops, Büchsenwerfen, Märlistunden und verschiedenste Leckereien sorgten für eine Orient-Atmosphäre, die gross und klein in seinen Bann zog. Entspannte Atmosphäre herrschte derweil im blauen Zirkuszelt, einem der Wahrzeichen des Unterlagers. Begleitet von einer Pfadiband gönnte man sich eine Auszeit. Für viele war wohl die Singlebörse ein Highlight, dank welcher man den Rest des Abends nicht alleine verbringen musste.
Mit einem kleinen, aber feinen Feuerwerk wurde das Ende des Nachtmarktes kurz vor Mitternacht verkündet. Müde aber immer noch eingetaucht in die wundersame Stimmung machten sich die Pfadis nun zu ihren Schlafstätten auf.