Nach Zug-Crash von Rafz im Koma Lokführer ausser Lebensgefahr

ZÜRICH - Bei den SBB ist man weiterhin intensiv mit der Aufarbeitung des Zug-Crashs von Rafz beschäftigt. Der schwer verletzte Lokführer befindet sich noch immer im künstlichen Koma.

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Über die genauen Gründe, wie es zum Zugunglück in Rafz gekommen ist, wollen die SBB erst am nächsten Freitag an einer Medienkonferenz informieren. Ob es, wie vermutet wurde, zu einer Signalverwechslung des Lokführers gekommen war, wollte SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi auf Anfrage von Blick.ch nicht beantworten: «Das sind zurzeit noch blosse Vermutungen.»

Auf dem Weg der Besserung ist gemäss Pallecchi der schwer verletzte Lokführer des verunfallten Interregios. «Der 49-jährige Mann wurde noch am Freitag wegen mehreren Brüchen operiert. Er ist mittlerweile ausser Lebensgefahr, befindet sich aber noch immer im künstlichen Tiefschlaf.»

Ob und wann das Personal zurückkommt, ist unklar

Der Aspirant, der als Teil seiner Ausbildung ebenfalls im Führerstand des Schnellzugs war und mittelschwer verletzt wurde, konnte die Intensivstation wieder verlassen. «Das in den Unfall involvierte Personal wird von unserem Care-Team betreut. Ob und wann die Betroffenen wieder in den Berufsalltag einsteigen, steht noch nicht im Vordergrund», sagt Pallecchi.

Seit der Nacht auf Sonntag ist der betroffene Streckenabschnitt beim Bahnhof Rafz wieder normal befahrbar. Ganz abgeschlossen sind die Reparaturen vor Ort gemäss Pallecchi aber noch nicht: «Heute Nacht werden noch letzte Weichenteile ersetzt. Für Bahnreisende sollte aber von all dem nichts mehr zu merken sein.» (cat)

Publiziert am 23.02.2015 | Aktualisiert am 23.02.2015
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