Nach sexuellen Massen-Übergriffen Linke Frauen geben Migranten den Tarif durch

SP-Nationalrätin Yvonne Feri sagt, man müsse diesen Männern klar machen, dass hier unsere Regeln gelten. Auch für die Fraktionskollegin Jacqueline Badran sind sexuelle Belästigungen inakzeptabel.

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Schweiz

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Die widerwärtigen Ereignisse in Köln und anderen deutschen Städten beschäftigen auch linke Politikerinnen in der Schweiz. So sagt SP-Frauen-Präsidentin Yvonne Feri: «Ich war schockiert über die Nachrichten aus Köln.»

Für die Aargauer Nationalrätin ist klar: «Diesen Männern muss klargemacht werden: Jungs, hier gelten unsere Regeln.»

Gerade weil die Linke sonst immer für Verständnis im Umgang mit Migration und Flüchtlingen einsteht, überrascht diese Eindeutigkeit umso mehr. Feri, die die traditionsreichste Frauensektion der Bundesratsparteien anführt, sagt: «Manche Männer aus dem arabischen Raum haben ein anderes Frauenbild als Männer im Westen, das ist klar.»

Wenn es darum geht, den ­Tarif in der Schweiz in Sachen Frauenrechte durchzugeben, sieht die Aargauerin auch die Asylzentren in der Pflicht: «Den Betreuern in den Aufnahmezentren kommt eine grosse Bedeutung zu.»

Feri bezieht Stellung, weil sie auch unsere Grundwerte tangiert sieht: «Die Bundesverfassung hält die Gleichberechtigung von Männern und Frauen fest.» Diese gälten, auch wenn die Gleichstellung in der Schweiz noch nicht überall durchgesetzt worden sei.

Ähnliche Forderungen formulierte ihre Fraktionskollegin Jacqueline Badran am Sonntagabend im «Sonntalk» von Tele M1: «Sexuelle Belästigung und Gewalt sind inakzeptabel.»

In Dänemark habe man gemerkt, dass man etwas dagegen tun müsse. Den Neuankömmlingen werden dort Kurse verordnet. Gegenüber BLICK bekräftigt die Zürcher SP-Nationalrätin: «Man muss sich keine Illusionen machen, dass Männer aus anderen Ländern, in denen sie lernen, dass Frauen minderwertig sind, dann einfach bei uns den Schalter umlegen können. Das funktioniert selbstverständlich nicht.»

Feri wie Badran beziehen Stellung in einer Diskussion, die vor allem für die Linken in Deutschland ungemütlich geworden ist. Ihnen wird vorgeworfen, sie hätten unangenehme Fakten lieber ausblenden wollen. Jetzt wird sich zeigen, wie die Stellungnahmen der beiden linken Frauen in der Schweiz aufgenommen werden.

Publiziert am 12.01.2016 | Aktualisiert am 12.01.2016
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Fünf Methoden So wehrt sich Frau gegen Sex-Attacken

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285 Kommentare
  • christoph  eschbach aus pratteln
    13.01.2016
    Na ja jetzt kommen dièse zwei linken une sagen sonst immer reklamieren gegen was damals schon vor 15 Jahren Herr Blocher gesagt hat dass wir ein Problem bekommen und immer gegen SVP wettern une jetzt wollen sue die braven sein um in die Zeitung zu kommen . Sont sagen sue immer genau dièse zwei dass man mehr fluechtlinge nehmen soll.
  • Divico  Tigurin aus Neuchâtel-Hua-Hin
    12.01.2016
    Ich schlage vor, dass diese beiden Damen anstelle der Strickstunden im Parlament und in ihrer TV-Talksrunden diese Kurse selbst führen.
    Sie müssten sicher nicht befürchten begrabscht zu werden und könnten sich zudem gegenseitig Rückendeckung geben...falls doch.
  • Willy  Steiner aus Safenwil
    12.01.2016
    Haben ausgerechnet die zwei nettesten und hübschesten SP Frauen Angst bekommen sie sollen jetzt ihre Lieblinge schulen.
  • Sarah  Keller 12.01.2016
    @A Lotscher
    Ich finde Sex-Tourismus auch hässlich. Aber Sex ist hier gar nicht Thema, sondern dreiste Machtübernahme junger Männer aus einer anderen Kultur und Religion. Wenn wir sie einfach machen lassen, werden sie eine immer härtere Gangart anschlagen, bis bei uns Zustände herrschen wie in ihrer Heimat. Und genau da ist der grosse Unterschied zu Ihren Sex-Touristen anzusiedeln - mögen die auch noch so widerlich sein, das Land oder den Kontinent übernehmen wollen die mit Sicherheit nicht!
  • Rudolf A.  Würgler 12.01.2016
    Früher gab es die Vendetta als Teil psychologischer Kriegsführung und Erniedrigung. Heute steuern Hintermänner via Soziale Medien die Männer-massen in diese Richtung. Kein Sprengstoff nötig, bringt aber politische Destabilisierung und Demütigung. Die "Seid-lieb-zueinander"-Apelle der linken Fraueli ist einfach nur rührend. Schaffen wir das?