Moschee-Spion verhandelt über eine Rückkehr

  • Aktualisiert am 03.01.2012
  • von henry habegger, beat kraushaar

BERN – Endlich: Die Geschäftsprüfungsdelegation (GPDel) verhandelt mit Moschee-Spion Claude Covassi (36) über eine Rückkehr in die Schweiz.

«Ich verlangte, dass man mir ein Minimum an Sicherheit garantiert», sagte Covassi gestern nach einem Gespräch mit GPDel-Sekretär Phlippe Schwab. Dieser wolle das Angebot GPDel-Präsident und SVP-Ständerat Hans Hofmann (ZH) unterbreiten. Covassi hält sich in Ägypten auf. Seit Wochen kämpft er darum, vor der GPDel aussagen zu können. Er will ihr Beweise über illegale Aktivitäten des Inland-Geheimdienstes vorlegen.

Höchste Zeit, dass die GPDel handelt. Denn der Spion weiss viel: Eben erst hat er Einzelheiten über einen Attentatsplan mit einer Panzerfaust auf eine El-Al-Maschine in Genf enthüllt (im BLICK). Und auch der israelische Geheimdienst will mit Covassi sprechen.

Mit Nachdruck drängen Sicherheitspolitiker auf Covassis Rückkehr. Boris Banga (SP, SO): «Holt ihn endlich zurück.» Und Jo Lang (Grüne, ZG): «Es geht um die Sicherheit Covassis und auch die der Schweiz.»

Moschee-Spion Claude Covassi (Babylone).- Beat Kraushaar

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