
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Der Winter hat Europa fest im Griff. In vielen Ländern schneit es wie seit Jahren nicht mehr und eisige Kälte macht den Menschen zu schaffen. Es gibt dutzende Tote, tausende Verletzte und es herrscht ein Verkehrschaos Die Schweiz blieb von diesen Wetterkapriolen bisher weitgehend verschont.
Doch das kann sich schon heute Nacht ändern. «Vor allem auf der Alpensüdseite kann man bis zu 60 Zentimeter Schnee erwarten», sagt Felix Blumer von SF Meteo gegenüber Blick.ch. Aber auch auf der Alpennordseite wird es schneien – wieviel sei schwierig zu sagen.
Chaos und Wartezeiten
Im Südtessin könne sich der Schnee mit Regenschauern vermischen und so Bäume zum Umfallen bringen. Auch der Strassenverkehr werde in dem «Pflütter» nur schleppend vorankommen, erklärt Blumer.
«Die Südseiten des Gotthards, des San Bernadinos und des Simplons müssen mit massivem Schneefall rechnen», sagt der Meteorologe weiter. Somit sind an den wichtigen Verkehrsachsen Chaos und Wartezeiten wohl unumgänglich.
Auch im Mittelland gibts Schnnee
«Aber nicht nur im Süden, auch auf der Alpennordseite wird es schneien», sagt Felix Blumer. Wie viel es geben werde, sei sehr schwierig vorauszusagen. «Teilweise kann es schon morgen früh anfangen zu schneien, dann wird es im Arbeitsverkehr chaotisch. Die grossen Schneemassen bleiben wahrscheinlich aber aus.»
Neben Schnee erwartet uns aber auch klirrende Kälte. Die Höchsttemperaturen werden morgen bei minus vier Grad liegen. Vorsicht ist im Strassenverkehr also auch bei ausbleibendem Schneefall angesagt.
Tristes Wochenende
Auch am Wochenende wird das Wetter nicht freundlicher. «In einigen Teilen der Schweiz, vor allem in der Ostschweiz, kann es bis Samstagmittag schneien», sagt Blumer. Die Sonne werde aber in der ganzen Schweiz kaum zu sehen sein. Am Sonntag wird es wenigstens in den Bergen etwas freundlicher. Die Temperaturen bleiben aber tief. Wärmer als minus zwei Grad wird es wohl nicht.
England im Schneechaos
Keine Freude am Winter haben zurzeit die Engländer. Nach Schneestürmen herrscht dort Chaos. Hunderte Schulen blieben geschlossen, auf Flughäfen im ganzen Land kam es zu Behinderungen, zahlreiche Autofahrer blieben in der Nacht auf der Autobahn stecken.
Auf der Insel herrscht derzeit der härtesten Winter der vergangenen Jahrzehnte. Und es ist kein Ende in Sicht: Für manche Gegenden um London herum sagte der Wetterdienst Met Office Schnee zwischen 15 und 40 Zentimetern voraus.