
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Es gehe Mörgeli «den Umständen entsprechend gut», sagte SVP-Sprecher Alain Hauert. Vorderhand bleibe er in der Intensivstation des Universitätsspitals. Man müsse die neurologische Entwicklung abwarten. Die Ärzte seien «vorsichtig optimistisch».
Die Partei sei in Kontakt mit den Ärzten und habe auch mit Mörgeli selbst sprechen können. Er habe erzählt, die Morgensonne habe ihn derart geblendet, dass er den am Strassenrand abgestellten Lieferwagen nicht gesehen habe.
Morgige Teilnahme unrealistisch
Mörgeli habe zu seinem Wohnhaus in Stäfa fahren wollen, um sein vergessenes Köfferchen zu holen, bevor er dann zur Session nach Bern gekommen wäre. Dass er an der Bundesratswahl vom Mittwoch teilnehmen könne, sei «eher unrealistisch», sagte Hauert.
Damit fehlt der SVP eine nötige Stimme für die Wahl von Ueli Maurer, die aller Voraussicht nach sehr knapp ausgehen wird.
Am Montagmorgen war Christoph Mörgeli in der Zürichseegemeinde Stäfa von hinten in einen parkierten Lieferwagen geprallt (Blick.ch berichtete). Die Rega hatte ihn ins Unispital geflogen, wo eine Verletzung der Wirbelsäule mit Prellung des Rückenmarks diagnostiziert wurde. Der Verletzte wurde umgehend operiert. (SDA)