Star-Tuner Ueli Anliker (58) zeigt BLICK den Feuer-Schaden im Spritzwerk «Mir brennt nur noch die Seele»

Gestern war das Spritzwerk von Ueli Anliker (58) noch Polizei-Sperrzone. Heute durfte der Star-Tuner sich selber ein Bild vom Schaden des Feuers machen, das am Karfreitag ausbrach. BLICK durfte beim emotionalen Moment dabei sein.

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Sichtlich mitgenommen stehen Ueli Anliker (58) und seine Ehefrau Duang (37) in der völlig verbrannten Spritzwerkstatt in Winznau SO. «Fast 40 Jahre lang habe ich hier mit ganz viel Herzblut meine goldigen Fahrzeuge zwäg gemacht», sagt der Star-Tuner zu BLICK. «Jetzt ist ein Teil meines Lebenswerkes kaputt. Mir brennt nur noch die Seele.»

Rauch ging in weitere Räume

Gebrannt hat es beim bekannten Edel-Tuner am Karfreitagabend. Zum Glück «nur» in der Spritzwerkstatt und nicht in weiteren daran angebauten Räumen seines Gebäude-Komplexes. Anliker: «Ich bin zudem froh, dass ich und der Mieter des Spritzwerkes gerade kein Fahrzeug in dem Raum hatten.»

Heisst: Seine goldenen Töffs und Autos sind nicht verbrannt. Ob sie dennoch Lack- oder andere Schäden erlitten, müsse noch geprüft werden. Denn: Der beissende Rauch hat sich vom Spritzwerk in weitere Räume ausgebreitet. Anliker: «Was dort nicht mehr zu gebrauchen ist, ist noch unklar.»

Polizei ermittelt in alle Richtungen

Laut Polizei ist der Sachschaden nach ersten Schätzungen mehrere hunderttausend Franken hoch. Bei der Brandursache wird noch in alle Richtungen ermittelt. War es ein technischer Defekt beim Steuerungskasten im Spritzwerk, wo das Feuer offenbar ausbrach? Eine Fahrlässigkeit von Anlikers Mieter? Oder gar Brandstiftung? Ueli Anliker: «Ich sage dazu nichts und überlasse die Ermittlungen der Polizei.»

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Brandmelder schlugen Alarm

BLICK weiss: Anliker hat nicht nur Freunde. Schon mehrmals haben es Gauner in den letzten Jahren auf seine teuren Fahrzeuge abgesehen. «Neid ist der beste Leistungsnachweis», bestätigt Anliker. «Bei mir wurde sicher schon zehn Mal eingebrochen.»

Deshalb hat der Edel-Tuner auch überall bei seinem Gebäude Alarmanlagen und Brandmelder installiert. «Diese haben beim Feuer zum Glück Alarm geschlagen», sagt Anliker. «Sie haben nicht nur meine Fahrzeuge, sondern wohl auch das Leben von mir und meiner Frau gerettet. Und das ist das Allerwichtigste.»

Publiziert am 29.03.2016 | Aktualisiert am 10.07.2016
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10 Kommentare
  • Aron  Ottiger 30.03.2016
    NEIN, bin nicht neidisch, aber Angeben ist da noch nicht dabei und mehrmals von Wunderwerk sprechen zeugt an extrem grosser ich bezogener Übereinschätzung. Simply, ä Angeber in denn Höchsten Tönen,jedem das seine, protz und ch@tz.
  • Daniel  Evans 30.03.2016
    Sorry aber der gehört ja wirklich bestraft für das unansehnliche Zeugs dass er zusammenschustert!
    Mit Tuning hat das mit viel Gold vollschmieren nun wirklich nichts zu tun...
    Kitsch aus einer geldverseuchten, pseudonobel Welt... Sieht man ja auch gut was er sich (Frau) sonst noch kauft... Geschmack lässt sich leider nicht kaufen, dass ist sein grösstes Problem...
  • Paul  Meier , via Facebook 30.03.2016
    Vor Jahren - so um 2011 - war im SRF ein Filmbericht über Anliker wie er mit seinem damals 7Mio Auto und seiner leichtbekleideten Frau von Ausstellung zu Ausstellung tingelte. Experten betitelten es damals schon als augenkrebserregend und Albtraum und verkaufen konnte er es nicht. Unterdessen ist es 10 Mio wert und leider verbrannt. Passiert bei uns auf dem Land auch oft mit leerstehenden Häusern oder Scheunen.
  • Ruedi  Schmidt aus Muttenz
    30.03.2016
    Alle sollten froh sein, dass es keine Toten gegeben hat. Wenn alles korrekt versichert war kann alles Materielle ersetzt werden. Da ist normal das Problem, unterversichert zu sein.
  • Eugen  Inauen 30.03.2016
    Da sieht man es bestaetigt "Handwerk hat goldenen
    Boden" das glaube ich Ueli Anliker hat hier viel
    Wissen und Koennen reingesteckt, jetzt
    kommen die bloeden Spritzer wo
    nichts auf die Beine gekriegt
    haben und vor Neid
    fast platzen.