Schule Grenchen SO nimmt erstmals Stellung zum Mobbing-Fall Plötzlich soll Nils (10) schuld sein!

GRENCHEN SO - Seit 18 Wochen traut sich Nils (10) aus Grenchen nicht mehr zur Schule. Weil er laut seiner Mutter Edith Mettler (47) massiv von einem Mitschüler geplagt wird. Jetzt nimmt die Schule in einem Elternbrief erstmals zum Fall Stellung.

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Edith Mettler (47) aus Grenchen SO traut ihren Augen nicht: In einem Elternbrief nimmt jetzt erstmals die Schule zur ihrem von einem Mitschüler gemobbten Sohn Nils (10) Stellung. Nur: «Jetzt will die Schule plötzlich Nils die Schuld geben», sagt die Mutter.

Die Schule schreibt von einem «Zwist zwischen zwei 10-jährigen Knaben, welcher sich trotz intensiver Bemühungen der Schule bis anhin nicht lösen liess». Nils Mutter: «Dabei müsste ja genau sie das Problem lösen!»

Edith Mettler hatte sich nach den monatelangen Plagereien an Nils bei der Schule beschwert. Weil nichts geschah, ging sie an die Öffentlichkeit. Denn Nils traute sich nicht mehr zur Schule. Diese hatte dann der Familie vorgeschlagen, dass er sich ja unter anderem im Putzraum umziehen könne, damit er dem Mitschüler nicht über den Weg läuft (BLICK berichtete).

Jetzt schreibt die Schule: «Leider konnten die Massnahmen nicht nachhaltig umgesetzt werden, da der eine Schüler den Unterricht begründet nicht mehr besucht.» Nils Mutter: «Es ist ja genau die Schuld der Schule, dass Nils seit 18 Wochen daheim lernen muss, krank geschrieben ist und zur Kinderpsychologin muss.»

Die Schule spricht von «unterschiedlichen Wahrnehmungen». Es sei ihr Ziel, bald eine vernehmliche Lösung umzusetzen. Edith Mettler kämpft weiter: «Solange der Täter weiter in der Klasse gelassen wird, will Nils nicht zurück in die Schule.»

Publiziert am 18.10.2016 | Aktualisiert am 18.10.2016
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36 Kommentare
  • Marion  Jost aus Schönenwerd
    19.10.2016
    Auch hier haben wir nur die Info der Mutter, wie war damals der Fall mit Familie Kast?? Also den Ball schön flach halten, bevor man hier die Schule runtermacht, wir wissen nur einen Teil und der ist durch überbordende Gefühle nicht sehr neutral.
  • Raphi  Werz 19.10.2016
    Liebe (grossteil) Kommentatoren, IHR SEID MOBBER!
    Was wohl den wenigsten Bewusst ist, ist dass das was ihr gerade macht, in der Schule unter Mobbing laufen würde. Ihr greift die Schulleitung mit Worten an obwohl ihr nicht die ganze Story kennt, schämt euch!
    Liebe (grossteil) Kommentatoren, IHR SEID OPFER!
    Ihr seid Opfer einer wahrscheinlich unzureichenden und einseitigen Berichterstattung, ihr habt schlagt euch auf eine Seite obwohl ihr nur eine stimme kennt.

    Denkt mal darüber nach..
    • Susanne  Reich 19.10.2016
      Es steht jedem Wissenden frei, sich zu äussern, anstatt hier alle runterzumachen, hätten Sie eher eine Gegendarstellung gebracht. Doch vermutlich geht dies gerade noch knapp unter "laufende Ermittlungen"... :(
  • Myla  Senn 19.10.2016
    1. gibt es bei Mobbing meistens zwei Seiten (ich keine einige Fälle, in welchen die angeblich "Gemobbten" die Täter waren, A-loch austeilend durch die Strassen schlenderten und die andern Kindern sich dagegen nur gewehrt haben). 2. rennt man als Mutter eines betroffenen Kindes nicht zum Blick: damit wird die Situation definitiv nicht besser, im Gegenteil. 3. leiden wir dermassen unter "political Correctness", dass Konflikte schon fast gar nicht mehr auszutragen sind.
  • Rolf  Stüssi 19.10.2016
    Ich zweifle nicht daran, dass der Bub geplagt wird. So etwas kommt an allen Schulen tagtäglich vor. Aber mit der Geschichte in den Blick und auch noch einen Anwalt beiziehen - geht gar nicht!! Für das gibt es an jeder Schule einen, oder eine Schulpsychologin, mit der man dieses Problem lösen kann. Aber so wundert es mich nicht, wenn der Bub noch mehr "geplagt" wird! Aber würde es diese Geschichte nicht geben, hätten wir ja nichts zu Schreiben....
  • Rico  Gubler 19.10.2016
    Das es auch Lehrpersonen gibt die Schüler moben wird oft auch vergessen. Sozialkompetenz fehlt bei vielen Lehrpersonen.