Schon über 10'000 Unterschriften Wut-Petition gegen Hundekiller

AARBURG - AG - Helder A. (36) band die beiden Hündli seiner Frau (32) an eine Metallstange und warf sie in die Aare. Grund genug für den Tierschützer Kurt Amsler (70), eine Online-Petition zu starten: «Damit solche Unmenschen hart bestraft werden.»

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Die Tat schockierte: Schlosser Helder A.* (36) beschwerte die zwei Hündli seiner Frau (32) mit einer Stange und schmiss sie in Aarburg AG in die Aare (BLICK berichtete). Rocky (3) und Junior (7) ertranken qualvoll.

Petition gegen Hundekiller: Härtere Bestrafung für Tierquälerei play
 

Die Ehefrau des Portugiesen A. sagte, sie habe ihn um Hilfe gebeten, weil die Nachbarn wegen der Tiere immer wieder reklamierten. Sie hätten nicht gewusst, wie das in der Schweiz mit den Tierheimen laufe, verteidigte sie sich.

Der Zürcher Tierschützer Kurt Amsler (70) startete darauf eine Online-Petition: «Damit solche Unmenschen hart bestraft werden!» Auf der Internetseite change.org haben über 10'000 Leute unterschrieben. «Als Druck auf Staatsanwaltschaft und Gericht», sagt Amsler.

Petition gegen Hundekiller: Härtere Bestrafung für Tierquälerei play
Tele M1

Schon einmal sammelte er Unterschriften: wegen eines Mannes (55), der in Böttstein AG drei Wildschweine totfuhr. Urteil: 18 Monate bedingt und 4000 Franken Busse. «Auch dank der Petition», glaubt Amsler. Er und andere Tierschützer hatten sogar als Schweine verkleidet demonstriert.

Auch im Fall Aarburg ist eine Aktion geplant. Zuerst aber übergibt Amsler die Petition der Staatsanwaltschaft: «Ich hoffe, dass es diesmal die Höchststrafe von drei Jahren gibt!»

* Name der Redaktion bekannt

Publiziert am 25.10.2016 | Aktualisiert am 28.10.2016
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  • Thomas  homberger 25.10.2016
    Ich bin enttäuscht über diese Unmenschen die Kommentare schreiben nach dem sinn; es war nur ein Hund, na und?
    Es geht darum das man die Tiere qualvoll getötet hat und das es ungerechtfertig ist zu behauptet es wären nur Tiere gewesen. Auch Tiere haben das recht zu Leben was viele Menschen nicht einsehen wollen. Deswegen finde ich harte strafe angemessen.
  • Willi  Meier aus Saland
    25.10.2016
    Vorab-ich habe Hunde nicht gerne,aber dieser Portugiese ist schwer zu bestrafen,denn wenn jemand so mit Hunden umgeht ist er auch für andere Schandtaten zu haben.Wir Menschen haben für Tiere die Verantwortung zu übernehmen.
  • Beat  Wenger 25.10.2016
    Irgendeinmal sind wir alle alt und wissen nichts mehr gescheites mit unserer Zeit anzufangen. Ich hoffe nur, dass ich keine so unsinnige Sachen unternehme wir der Herr Kurt Amsler und durch solche Aktion nur Kosten verursachen.
    • Thomas  Hager aus Luzern
      25.10.2016
      Herr Amsler macht mit seiner Zeit etwas sehr sinnvolles indem er Tiere schützt sie schreiben nur gefühlslose Kommentare. Er macht etwas positives sie etwas negatives. Das Leben ist zu kostbar um unmenschlich zu sein auch gegenüber Tieren.
  • Georg  Kuster 25.10.2016
    Also wenn eine Online Petition von anonymen Leute Druck auf eine schweizer Staatsanwaltschaft ausüben kann, dann gute Nacht Schweiz. Auch der mieseste Charakter hat das Recht auf eine faire Verhandlung. Das hier kommt einer medialen Vorverurteilung gleich und müsste sich dann sogar strafmildernd auf den Täter auswirken, weil er so schon gestraft genug ist durch die Öffentlichkeit. Solche Tierschützer handeln leider immer erst und fangen dann an zu denken.
    • Meier  Ernst aus Erde
      25.10.2016
      Die Petition ist mitnichten anonym. Und ja, selbst ein mieser Charakter hat seine Rechte. Wieso sollte sich eine "mediale Vorverurteilung" strafmildernd auswirken? Die Richter sollen nach Recht und Gesetz urteilen und nicht was die Medien schreiben. Er/beide haben Fehler gemacht und für diese sollen sie sich vor Gericht verantworten und gegebenenfalls verurteilt werden. Nicht mehr und nicht weniger wünschen sich viele Leute, darunter auch "solche Tierschützer".
  • Fabian  Kuster 25.10.2016
    Ich finde es wird hier übertrieben reagiert, weil es sich um Haustiere handelt. Persönlich bewerte ich das Leben eines Hundes genau gleich wie dasjenige eines Huhns oder Schweins. Ich meine dies aufwertend für die Tierhaltung und den Respekt am Leben. Aber Leute, die nun nach drakonischen Strafen schreien hier, sollten nächsten Sommer besser keine Insektizide brauchen, keine Krustentiere essen, und Fleisch nur aus kontrollierter Haltung beziehen, oder sich vegetarisch ernähren.
    • Meier  Ernst aus Erde
      25.10.2016
      Na, ein Huhn oder Schwein wird in der Schweiz fachgerecht getötet. Das ist etwas anderes als Tiere zu ertränken. Hier geht es darum, das Tiere wortwörtlich entsorgt wurden, dabei unnötig Qualen erlitten und das, obwohl beide zumindest wussten, dass es Tierheime gibt. Dafür gibt es keinerlei Rechtfertigung und keinerlei Entschuldigung. Und genau deshalb sollten beide harte Strafen bekommen. Denn: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.