Grand Casino Baden evakuiert Polizei gibt nach Bombendrohung Entwarnung

Im Grand Casino Baden ging heute eine Bombendrohung ein. Erst nach über dreistündigem Einsatz stand fest: Es war ein falscher Alarm.

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Aufregung im Grand Casino Baden: Heute gegen 17 Uhr ging eine Drohung beim Aargauer Spieltempel ein. Die Person am Telefon habe von einer Bombe gesprochen, sagt Sprecher Roland Pfister. Aus ermittlungstaktischen Gründen wollte sich die Polizei nicht weiter äussern.

Das Gebäude wurde umgehend evakuiert. Die rund 100 Gäste und das Personal mussten alles stehen und liegen lassen und wurden an einen sicheren Ort gebracht, wo sie von der Polizei betreut wurden. Der Zugang zum Casino wurde abgeriegelt, via Facebook bat die Polizei, das Gebiet zu meiden.

Hundeführer Stephan Spring (48) mit Spürhund Bandit nach dem Einsatz. play
Hundeführer Stephan Spring (48) mit Spürhund Bandit nach dem Einsatz. Cyrill Pinto

30 Polizisten der Stadtpolizei Baden und der Kantonspolizei Aargau standen im Einsatz. Spürhund Bandit vom Grenzwachtkorps durchsuchte das komplette Gebäude nach Sprengstoff. Gegen 20.30 Uhr dann schliesslich die Entwarnung: Es konnte kein verdächtiger Gegenstand gefunden werden. Nach über dreistündiger Sperrung wurde das Gebäude für Personal und Gäste wieder freigegeben.

Die Ermittlungen der Polizei gehen derweil weiter. Wird der Urheber der Drohung geschnappt, droht ihm eine happige Strafe. So wurde eine Französin, die am Flughafen Genf im Sommer einen falschen Bombenalarm ausgelöst hatte, vor wenigen Monaten von der französischen Justiz unbedingt zu drei Monaten Gefängnis verurteilt, zudem muss sie die Rechnung in der Höhe von rund 90'000 für den Polizeieinsatz bezahlen. (pin/lha)

Publiziert am 26.11.2016 | Aktualisiert am 26.11.2016
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1 Kommentare
  • Hans  Scheidegger 26.11.2016
    Ein Bomben-Alarm ist immer sehr ernst zu nehmen. Sollte sich dieser als bewusste Falschmeldung entpuppen, so hoffe ich, dass die unverantwortlich handelnde Täterschaft eruiert und dingfest gemacht werden kann; auch wenn dies oft schwierig ist. Und dann hat sie alle Konsequenzen aus dieser Drohgebärde zu tragen, sowohl finanziell wie auch die notwendige Verurteilung. Denn bei solchen unvernünftigen Machenschaften darf es gar kein Pardon geben.