Genie-Truppen sprengen Buchen und Eichen: Schweizer Armee im Nahkampf mit dem Aargauer Wald

THALHEIM (AG) - Rund um Thalheim (AG) rummste es heute Nachmittag gewaltig. Die Genie-Truppen vom Bataillon 6 übten Bäume flachlegen.

Genie-Truppen sprengen Buchen und EichenGrosses Badaboom neben der Ruine Schenkenberg
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Wer nicht im Amtsblatt von der Sprengung gelesen hatte, erschrak heftig. Die Sappeure der Logistik-Kompanie vom Genie-Bataillon 6 liessen es tüchtig knallen. Die 23 WK-Soldaten sprengten 14 grosse Bäume.

«Sprengen gehört zu den Kernkompetenzen der Genietruppen», sagt Oberstleutnant Stefan Giezendanner (37), Kommandant vom Geniebataillon 6. «Die Truppe übt das jeden WK. Dass wir auf zivilem Boden sprengen dürfen, ist für uns ganz speziell und passiert nicht oft.»

Die Sappeure übten, wie die Sprengladung so angebracht wird, dass der Baum in die genau vorbestimmte Richtung fällt. «An jedem Baum haben wir eine andere Methode angewandt», erklärt Ausbildungsleiter Hauptmann Rubel Gfeller (33).

Als Sprengstoff verwenden die Sappeure Trotyl-Plättchen und eine Sprengschnur mit Schwarzpulver. Die erste Serie von sieben Bäumen fallen kurz nach dem Mittag, die letzten kurz nach 16 Uhr. «Die Übung wurde erfolgreich beendet», sagt Gfeller.

Die Bäume standen am Nordrand vom Wald rund um die Ruine Schenkenberg und gehört einem privaten Besitzer. Er hat die Bäume markiert, die er sowieso fällen muss. Die Sappeure haben die Bäume nach der Sprengung entastet und die Umgebung wieder perfekt aufgeräumt. 

Publiziert am 17.03.2016 | Aktualisiert am 21.04.2016
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7 Kommentare
  • Peter  Leo 18.03.2016
    Wenn ich die Kommentare lese meine ich: In einigen Köpfen hats offenbar auch geknallt, ohne dass man etwas hörte.
  • Eugen  Inauen 18.03.2016
    Die Fluechtlingskrise ist unsere historische Herausforderung,
    da ist es aber schon mal gut wenn unsere Genie Truppen
    so richtig mit Sprengladungen am Holzen sind.

  • Mike  Müller aus Zürich
    17.03.2016
    Einfach nur «GENial!» und heldenhaft - diese beste Armee der Welt.......! In meinen jungen Jahren haben wir auf dem Susten-Steingletscher Felsblöcke in die Luft gesprengt. Heute sind es gesunde Bäume, die angeblich sowieso gefällt werden müssen....... ;-)
    • Hubi  Müller aus Höchstetten
      18.03.2016
      Die Genietruppen sind die nützlichste Einheit unserer Armee. Speziell auch im Fall von Naturkatastrophen. Dass man heute noch einfach so einige Bäume umlegen kann, können sie ja auch nicht ernsthaft glauben. Zuerst denken und dann besser keine blödsinnigen Kommentare schreiben.
    • John   Kling aus venosa
      18.03.2016
      Bubis müssen spielen, die Felsblöcke mögen noch einen Grund gehabt haben. Aber Bäume, den heutigen Laubsäcken kann man nicht einmal eine Kettensäge in die Hand geben, da Muss ein Psychiater und ein Sani daneben stehen.
  • Thomas  Zürcher 17.03.2016
    Ich glaube die üben den Ernstfall, um im Sommer die Flüchtlinge aufzuhalten an der Grenze.Wir schaffen das!
    • Alex   Teemu 17.03.2016
      Träum weiter. Die Armee geht doch an die Grenze als Empfangskomitee und nicht um dem GWK beim Grenzschutz zu helfen! Es nützt nichts die Armee aufzubieten und am Schluss werden trotzdem alle durchgelassen.