Unfall auf winterlicher Passstrasse in Densbüren AG Frontalcrash fordert drittes Todesopfer

DENSBÜREN AG - Bei einem schweren Unfall gestern Abend auf der Strasse über die Staffelegg verloren gestern Abend zwei junge Männer ihr Leben. Eine weiterer Mann, der mit schweren Verletzungen ins Spital eingeliefert wurde, verstarb heute Mittag.

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Zwei Autos krachten gestern Abend auf der Staffeleggstrasse zwischen Densbüren und Küttigen AG heftig zusammen. Der schwere Unfall forderte mittlerweile drei Tote.

Ein Schweizer (37) war mit einem VW Golf von Densbüren her gegen 21 Uhr Richtung Staffelegg (Passhöhe 621 m.ü.m.) unterwegs, gleichzeitig fuhr ihm ein roter Peugeot mit drei Jungen Männern von Küttigen her entgegen.

Da geschah das tödliche Unglück: Das rote Fahrzeug geriet ins Schleudern, der Golf krachte mit grosser Wucht in das Auto.

Drei junge Männer lassen ihr Leben

Vom heftigen Aufprall trugen mehrere Personen tödliche Verletzungen davon: Ein Iraker (19) mit Wohnsitz in Deutschland verstarb noch auf der Unfallstelle. Ein weiterer Mitfahrer, ein gleichaltriger Iraker aus dem Bezirk Aarau, wurde mit schweren Verletzungen durch den Rettungshelikopter der Alpine Air Ambulance (AAA) ins Spital geflogen. Dort erlag er in der Nacht seinen schweren Verletzungen.

Auch der Lenker des Autos, ein Iraker (21) aus dem Bezirk Bremgarten, wurde mit schweren Verletzungen ins Spital eingeliefert – er verstarb heute Mittag, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilte. Der 37-jährige VW-Fahrer hatte grosses Glück: Er wurde nur leicht verletzt.

Ursache unklar

Laut Roland Pfister, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau, herrschten auf der Passstrasse winterliche Verhältnisse. Bislang sei jedoch unklar, ob dies der Grund für den Unfall sei. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat eine Untersuchung eröffnet.

Der Sachschaden an den Unfallautos beträgt zirka 40'000 Franken. Die vom Unfall betroffene Strecke musste mehrere Stunden gesperrt werden. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen. (kra)

Publiziert am 05.01.2017 | Aktualisiert am 06.01.2017
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  • drafi  schweizer aus berg
    06.01.2017
    Die meisten Kommentare triefen nur so von ausländerfeindlichkeit, ich bin auch kein Freund davon, doch etwas fairer sollte man doch sein, es gibt auch solche und solche Schweizer, also gibt es auch bei ausländern welche die schon länger hier leben oder gar aufgewachsen sind, arbeiten Ing Geld verdienen und sich ein Auto leisten können, dass wir Schweizer schon etwas vorsichtig sind ist in Ordnung, doch nicht jeder ist ein Verbrechen,
  • Alexander  Müller 06.01.2017
    Ich muss mich schon fast übergeben. Ich schäme mich, ein teil solcher Gesellschaft zu sein.
    Kommentare, gefüllt mit Vorurteilen, schon fast gefüllt mit Hass und all dies ohne eine Sekunde überlegt zu haben wie tragisch dieses Ereignis für all den hinterbliebenen ist.
    Viel Kraft und Geduld allen denen, die diese drei Jungen Menschen kannten und liebten.
    Hoffe man erfindet bald eine Menschlichkeits-Impfung, könnte vielen gut tun.
  • Philipp  Baumgartner 05.01.2017
    Wenn solch Zeugs wie hier geschrieben wird, hat die Politik auf ganzer Linie versagt.
  • Philipp  Baumgartner 05.01.2017
    Wenn solch Zeugs wie hier geschrieben wird, hat die Politik auf ganzer Linie versagt.
  • Niklaus  Bachmann aus Langenthal
    05.01.2017
    Peugeot Cabrio, schrecklich. Ich werde nicht einmal mehr mitfahren!! Dann lieber unangeschnallt Busfahren.