Bankangestellte reagierte glänzend Deutsche Kaffeefahrt-Gauner linken Schweizer Senioren

Zwei Betrüger lockten fünf Berner Senioren auf einen Ausflug ins deutsche Rheinfelden. Eine Bankangestellte verhinderte einen grossen Geldraub.

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Eine 83-jährige Dame hatte nochmals Glück. (Symbolbild) KEYSTONE/Gaetan Bally

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Eine Bande aus Süddeutschland lockte diese Woche fünf Senioren aus dem Raum Bern mit Gewinnversprechen und Geschenken auf eine sogenannte Kaffeefahrt. Ziel war die deutsche Grenzstadt Rheinfelden, wo die «Gäste» in einer Wirtschaft zum Mittagessen eingeladen waren. 

«Sofortgewinn» 480'000 CHF

Einer 83-jährigen Teilnehmerin wurde dort zur Hauptgewinnerin ausgerufen. Ein «Sofortgewinn» von 480'000 Franken sollte sie erhalten. Die beiden Gauner erklärten ihr, dass sie den Gewinn erst erhalte, nachdem sie eine Gewinnsteuer von 25'000 Franken bezahlt hätte. Also fuhren sie die Dame zur nächsten Bankfiliale in der Schweiz.

Vorbildliche Reaktion der Bankangestellten

Als die Seniorin den hohen Geldbetrag abheben wollte, wurde eine aufmerksame Bankangestellte misstrauisch. Sie verständigte die Polizei. Die Betrüger bemerkten dies aber und machten sich auf und davon. 

Die Täter konnten leider nicht genau beschrieben werden. Auch ist es noch nicht gelungen, die Gaststätte ausfindig zu machen, in der die Teilnehmer der Kaffeefahrt speisten. 

Aufgepasst vor Kaffeefahrten

Das Polizeipräsidium Freiburg macht vor dem Hintergrund des neuen Falls auf die Gefahren von sogenannten Kaffeefahrten hinzuweisen und schreibt: «Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren oder wählen gebührenpflichtige Sondernummern.»

Zudem schreibt die Polizei:«Machen Sie sich bewusst. Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!» (pfc)

Publiziert am 03.09.2016 | Aktualisiert am 27.10.2016
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11 Kommentare
  • marc  klauser aus schmitten
    04.09.2016
    Das sind ja dieselben wie etwa unser BR. Alles legal mit verstecktem Kleingeschriebenem. Die Lupe nicht vergessen , liebe Wähler.
  • Coni  Müller 04.09.2016
    Vermutlich ist die Polizei mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs gewesen, um die Betrüger zu warnen. Indianer spielen können die ja nur, wenn sie mit Radapistole bewaffnet auf auf Wegelagerertour sind.
  • Philipp  Baumgartner 03.09.2016
    Wieso gibts immer noch Leute die denken es gäbe was gratis auf dieser Welt ?
  • Beat  Flückiger 03.09.2016
    So fies diese Typen auch agieren, heutzutage MUSS man halt einfach wissen, dass niemand einem was schenkt, dass nicht jedes Mail geöffnet werden darf und dass ein nach Geld fragender Enkel am Telefon wohl eben dieser nicht ist. Klar sind die älteren Leute wohl eher zu kriegen, aber man muss sich auch etwas selbst an der Nase nehmen, wenn man immer noch auf solche Machenschaften reinfällt!
  • Henry  Loosli , via Facebook 03.09.2016
    nun irgendwie traurig, dass man das immer wieder schreiben muss dass wer an einem Gewinnspiel nicht aktiv teilgenommen hat auch nichts gewinnen kann das sollte doch nun endlich allen bekannt sein