Autofahrer am Steuer eingenickt Baby stirbt nach Kollision

DÜRRENÄSCH AG - Einen Tag nach einem schweren Verkehrsunfall in Dürrenäsch AG ist ein einmonatiger Säugling im Spital seinen schweren Verletzungen erlegen.

Nach Unfall in Dürrenäsch AG: Säugling erliegt in Spital Verletzungen play
Ungebremst aufs Trottoir gefahren: Die zerstörte Scheibe zeugt von der Wucht des Aufpralls. Der Lenker war eingeschlafen und fuhr in eine Mutter und ihre beiden Kinder.  Kapo AG

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Ein 34-jähriger Autofahrer war am Freitagnachmittag am Steuer eingeschlafen und ungebremst in eine junge Mutter und zwei Kinder gefahren.

Zum Zusammenprall kam es auf dem Trottoir, wo die Mutter mit einem Hund und ihren zwei Kindern zu Fuss unterwegs war - den Säugling trug sie auf sich, ein einjähriges Kind sass im Kinderwagen.

Alle drei erlitten beim Unfall schwere Verletzungen. Der Säugling ist am späteren Samstagnachmittag im Spital verstorben, wie die Kantonspolizei Aargau am Sonntag mitteilte.

Die zuständige Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eingeleitet. (sda)

Publiziert am 25.12.2016 | Aktualisiert am 27.12.2016
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12 Kommentare
  • Thomas  homberger 26.12.2016
    Ich habe eine einfach vermutung warum der Autofahrer eingeschlafen ist. Ich denke er hatte einfach eine Schichtarbeit und ist nach Hause gefahren, leider übermüdet. Sowas kommt leider sehr häufig vor aber unser Arbeitsgesetzt lässt sowas leider zu. Ich hoffe das der (sein)
    Chef wenn es so stimmt ebenfalls bestraft wird, weil ich sowas einfach nicht richtig finde.
  • Peter  Kay aus Niedergösgen
    26.12.2016
    Die Frage muss erlaubt sein, weshalb ein 34-jähriger an einem Nachmittag am Steuer einschläft. Er hat unglaubliches Leid über eine Familie gebracht.
    • Urs  Leibundgut 26.12.2016
      ggf. ist er einer der Menschen, die für den Rest der Schweizer die Nacht durcharbeiten? Schon einmal daran gedacht? Zum Beispiel ist es in der Lebensmittel und Warenlogistik normal in den Weihnachtswochen Überstunden zu schieben, bei uns sind bis zu 60 Arbeitsstunden Woche üblich und ganz legal.
  • rolf  sulzer 26.12.2016
    Auch strafrechtlich ist der Sekundenschlaf von Bedeutung, wenn es dadurch zu einem Personenschaden (fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung) kommt. Ob in Fällen von Übermüdung der Tatbestand der Straßenverkehrsgefährdung verwirklicht werden kann, dürfte weitgehend davon abhängen, ob auf subjektiver Ebene das Merkmal der Rücksichtslosigkeit nachgewiesen werden kann.
    BGH v. 18.11.1969: Zur Wahrnehmbarkeit der Ermüdungszeichen durch einen Kraftfahrer
  • Jenkins  Roy aus Geneve
    26.12.2016
    Mindestens 95 Prozent werden Ubfölle mit Verletzen und Toden von Lenkern
    zwischen 18- 45 verursacht. Warum gibt es hier nicht ein riesen Aufschrei
    Via Sicura sollte auch bei jüngeren Lenkern Fahrausweis aufLebenszeit entziehen und mit drastischen Bussen und Gefängnis behaften
    Bei betagten Lenkern ist es immer so selbst dann wenn kein Unfall
    oder Sekundenschlaf nur Blechschäden da sind?
    • Urs  Leibundgut 26.12.2016
      Kann es sein das Ihre objektive Wahrnehmung auch schon durch fortgeschrittenes Alter leicht gestört ist? Denn Sie lassen Fakten so leicht unter den Tisch Fallen. Denn Wetten dass 90 Prozent der zurückgelegten Strassenkilometer im de Schweiz von Lenkern im Alter zwischen 18 und 65 Jahren zurückgelegt werden und das nicht nur am Wochenende und schönem Wetter sondern bei jeder Tageszeit jedem Wetter und jedem Verkehrsaufkommen.
  • Erich  Engelbert aus Zürich
    26.12.2016
    Wieso müssen Fussgänger am Strassenrand laufen. Hat sich die Verkehrsplanung in den letzten 100 Jahren nicht weiterentwickelt? Im Tessin und im Zürcher Oberland müssen die Fussgänger sogar auf der Strasse laufen. Jede Kuh scheint mehr Wert als ein Menschenleben zu sein.