Aargauerin Karin Bertschi (26) zieht mit Glanzresultat ins Parlament ein Müll-Prinzessin der SVP räumt ab

AARAU - SVP-«light»-Politikerin Karin Bertschi beschäftigt in ihren Recyclingzentren Asylbewerber. Bei den Wahlen wurde ihre Arbeit vom Volk goutiert.

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Recycling-Prinzessin Karin Bertschi (26) avanciert zum Aargauer Politstar. Die Neo-Politikerin erreichte bei den kantonalen Wahlen im Bezirk Kulm das beste Ergebnis und zieht für die SVP ins Parlament ein. Bertschi leitet zwei Recyclingzentren – und hätte für den TV-Sender 3+ Bachelorette werden sollen. Sie entschied sich dagegen. Und startet nun ihre Politkarriere.

Dabei folgt Bertschi nicht in allen Belangen der SVP-Doktrin: So beschäftigt die junge Aargauerin in ihren «Recycling-Paradiesen» in Reinach AG und Hunzenschwil auch Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Libyen.

«Die SVP findet, man solle Asylbewerber nicht integrieren, weil die meisten bald wieder gehen müssen», sagte Bertschi im Juli zu «Blick».

Asylbewerber sollten auch etwas tun

«Ich finde es aber wichtig, dass die Leute sehen: Asylbewerber hängen nicht nur am Bahnhof herum. Sie können auch anpacken», sagt Bertschi. Wenn die Migranten schon hier seien, sollen sie auch ihren Beitrag leisten und etwas zu tun haben. Beide Seiten könnten dabei lernen. Dabei achte sie aber genau darauf, dass die Asylbewerber keinem Schweizer den Job wegnehmen.

Dass sie in der Flüchtlingspolitik nicht linientreu ist, kümmert die junge Unternehmerin nicht. Beim Wahlvolk zumindest ist ihre soziale Ader äusserst gut angekommen. (red)

Publiziert am 24.10.2016 | Aktualisiert am 15.01.2017
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20 Kommentare
  • kurt  schlup aus Holziken
    26.10.2016
    Herr Schwab sie müssen Einen Hass haben auf die SVP, das einem schon beim lesen ihres Namens schon weh tut. denn sie ziehen über Leute her wo sie gar nicht kennen. Lassen sie die Leute zuerst einmal ihre Arbeit machen und beurteilen sie dann nach der Amtsarbeit. Im Aargau wurde nicht nur die junge Frau Bertschi auch noch eine Aufstrebende Frau Bircher Martina gewählt wo schon eine gute Arbeit Machte in der Gemeinde Aarburg.
  • Mischa  Kessler 24.10.2016
    Sinn für Lösungen, authentisch, symphatisch.
    Eigentlich wäre sehr viiiel sooo einfach, aber ja...! Fordern und fördern, nützt auch für zuhause.
  • Reto  Läuchli 24.10.2016
    Wie wäre es, wenn aus der "Müll-Prinzessin" eine "Wertstoff-Unternehmerin" würde? Dass die neu gewählte Grossrätin bereits jetzt entgegen der Partei-Doktrin differenzierte und pragmatische Positionen vertritt, verdient Anerkennung. Verniedlichende Etiketten finde ich nicht angebracht.
  • Annemarie   Setz 24.10.2016
    Diese Frau hat die Wahl verdient, sie leistet etwas, ist als SVP Politikern aufgeschlossen für den Umweltschutz, ist aber intelligent genug, um zu wissen, was möglich ist und was eine Illusion ist. Dass sie Migranten zum Arbeiten verhilft in ihrem eigenen Betrieb hat nichts damit zu tun, dass sie andern die Arbeit wegnehmen will, sondern damit, dass sie im Kleinen Voraussetzung bringt, dass Migranten nicht herum sitzen müssen, ob sie nun bleiben können oder nicht.
  • Chris   Maestrani aus Gossau
    24.10.2016
    ... und das ganz uneigennützig. wieviel Geld bekommt sie wohl von irgendeinem Amt? Ich nenne das ausnützen !! Mal schauen wie lange es geht, bis Negativschlagzeilen kommen. Mir wurden auch schon solche Mitarbeiter angeboten. Hätte mich keinen Franken gekostet. Einfach der Wunsch, diese nach der Probezeit zu übernehmen. Habe dankend abgelehnt.