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Die Rega ist mit der Notfall-App schneller vor Ort. (newspictures.ch)
Ist ein Schneesportler in Gefahr, ruft er die Rega. Der Skifahrer gibt am Telefon seinen Standort an und die Rettungstruppen holen ihn ins Tal.
Weil die Standort-Ermittlung gerade bei schlechter Telefon-Verbindung oft schwierig ist, hat die Rega das Notfall-App «iRega» entwickelt. Der Hilfesuchende löst den Alarm mit zwei Klicks aus.
«iRega» kann bei Notfällen in der Schweiz und im Ausland genutzt werden. Ist der Alarm ausgelöst, werden die Koordinaten und die Personalien des Anwenders an die Rega übermittelt. Diese speichert der Telefonbesitzer zuvor in der Applikation. Dann wird eine Telefonverbindung mit der Einsatzzentrale hergestellt und die Rega holt den Verletzten.
Vergangenen Samstag rettete das «iRega» in der Furka-Region schon das erste Leben: Ein Schneeschuhläufer verletzte sich – sein Kollege löste via «iRega» Alarm aus.
Die Netzabdeckung war im betreffenden Gebiet nur sehr schwach. Eine Alarmierung und Ortung alleine über telefonischen Kontakt wäre schwierig gewesen.
Mit «iRega» aber wurden die genauen Koordinaten des Alarmierenden per SMS rasch an die Rega-Einsatzzentrale übermittelt. Mit den Angaben aus der Applikation gelang der Rettungshelikopter punktgenau zum Unfallort. Der Verletzte wurde anschliessend mit der Rettungswinde geborgen.
Damit der Ernstfall auch geprobt werden kann, stellt «iRega» ein Testalarmsystem bereit. Weiter bietet die Anwendung eine Kartenfunktion, die den eigenen Standort anzeigt oder die Koordinaten zu einem beliebigen Ort in verschiedenen Formaten berechnet.
Voraussetzung für die Verwendung von «iRega» ist die Aktivierung der Ortungsdienste in den iPhone-Einstellungen. Zudem muss das iPhone mit einer SIM-Karte ausgestattet sein und über den nötigen Signalempfang (GPS, WLAN, Mobilfunknetz) verfügen.(jes)
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Rettung im In- und Ausland: «iRega»-App in Aktion.