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«Ist unser Bundesrat zu alt?» So lautete die Frage des Tages auf Blick.ch in der vorletzten Woche. Damals lag Samuel Schmid (61) wegen seiner Gallenblase im Spital. Und Kollege Hans-Rudolf Merz (66) hatte sich gerade von seiner Herzoperation erholt.
80 Prozent der Blick.ch-Leser sagten – wohl auch wegen der beiden gesundheitlich angeschlagenen Bundesräte – «Ja». Kein Wunder: Zusammen mit Micheline Calmy-Rey (63), Pascal Couchepin (66), Doris Leuthard (45), Moritz Leuenberger (62) und Eveline Widmer-Schlumpf (52) kommt die aktuelle Landesregierung auf ein stolzes Durchschnittsalter von 59,3 Jahren.
Frisches Blut in alten «Schläuchen»
Die SVP will nach Schmids Rücktritt zwar frisches Blut bringen – aber kaum junge Kandidaten: Die möglichen Bundesräte Christoph Blocher (68), Ueli Maurer (57) oder Caspar Baader (55) sind mehr als doppelt so alt wie Erich J. Hess (27), den die Junge SVP ins Rennen schickt.
Heute Abend will die Zürcher SVP den Diskussionen um einen Neustart von alt Bundesrat Blocher ein Ende setzen – Blick.ch hält Sie auf dem Laufenden!
Wann ist man zu alt für den Bundesrat?
Ungeachtet dessen, ob am 10. Dezember überhaupt ein SVPler gewählt wird, stellt sich die Frage: Wie alt soll das neue Regierungsmitglied sein? Denn die Schweiz setzte in der Vergangenheit auch schon auf Junge – oder über 70-Jährige (siehe Kasten).
Auf der Strasse tönts unter anderem so: «Mit 60 soll man aufhören, fertig!» Sehen Sie in unserer Video-Umfrage, was Schweizerinnen und Schweizer zum Thema Alter im Bundesrat sagen – und schreiben Sie uns Ihre Meinung!