Millionärssohn fühlt sich bei schweren Jungs pudelwohl Ferrari-Abfackler Nidal (20) will auch Rocker werden

ST. GALLEN - Der Millionärssohn legt sich ein neues Image zu und präsentiert sich auf den sozialen Medien mit dem «härtesten Rocker Zürichs».

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Der St. Galler Millionärssohn Nidal B.* (20) machte 2014 internationale Schlagzeilen. Der heute 20-Jährige liess seinen Ferrari 458 Italia (Neuwert ca. 300'000 Franken) vor einem bayrischen Puff abfackeln. Weil er sich mit dem Versicherungsgeld lieber das neue Modell kaufen wollte. Und ihm Papi dafür keine Geld gab. Der bitter enttäuschte Vater Peter B. (85) sagte damals zu BLICK: «Er ist ein Nichtsnutz. Vielleicht würde ihm das Gefängnis guttun.»

Der Ferrari-Abfackler musste nicht ins Gefängnis, kam mit Bewährungsstrafe und Geldbusse davon. Nidal fühlt sich unter schweren Jungs aber offenbar trotzdem pudelwohl. Im Internet veröffentlicht er regelmässig Bilder von sich in Rocker-Kutte.

Auf Du und Du mit harten Rockern

Mit bösem Blick lugt der Millionärssohn in die Kamera. Lässt sich mit dem «härtesten Rocker Zürichs», dem Zürcher Hells Angel Björn E.* (32) in martialischer Pose abfotografieren. «Mit Freunden in Zürich», schreibt er dazu. Auf einem anderen Bild ist Nidal mit Kutte und maximal angespanntem Bizeps an einem Rocker-Event. Bezeichnet die schweren Jungs als «Brüder».

Dem Kanal mit Namen «luxurylifestyle» kann man auch entnehmen: Das Verhältnis zwischen dem jungen Multimillionär und den Strafverfolgungsbehörden hat sich seit der Verurteilung nicht normalisiert. «Fuck the Police», textet er zu einem Bild eines Polizeiautos, dem er und seine Kumpels ein Verkehrshütchen aufs Dach gestellt haben. Nidal B. stand für eine Stellungnahme nicht zur Verfügung. Laut seinem neusten Bild fährt er gerade mit einem Lamborghini durch Monaco.

* Namen der Redaktion bekannt

Publiziert am 16.10.2016 | Aktualisiert am 16.10.2016
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4 Kommentare
  • Hans  Grüter 16.10.2016
    Die Hells Angels sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Früher waren die Mitglieder Schweizer mit Ehre. Heute wird scheinbar jeder Dahergelaufene akzeptiert.
  • Niels  Huggli aus Zug
    16.10.2016
    Er wollte einen Versicherungsbetrug von einer halben Million machen und muss nicht ins Gefängnis. Ein armer Schlucker landet schon wegen Bagatellen im Gefängnis, weil er sich keinen teuren Anwalt leisten kann.
  • Freddy  Gilgen aus Bern
    16.10.2016
    Warum sich sein Vater da gross aufregt? Er hat ihm ja allem Anschein nach das Geld gegeben, freiwillig. Wenn man seinen Kindern ein Leben lang immer das Geld hinten nach wirft, braucht man sich nicht zu wundern, wenn nichts aus ihnen wird.
  • Sascha  Bolliger aus Tuggen
    16.10.2016
    Lasst ihn doch machen, welcher 20 jährige wäre da wohl anders. Man muss sich die Tatsache mal vorstellen, so jung und man hat alles, da kommen wohl automatisch Gedanken hoch, die eventuell nicht immer die Richtigen sind. Bis auf den zerstörten Ferrari, find ich sein Verhalten doch normal, für seine Verhältnisse! Gönnt ihm doch seine Freiheit. Neid ist meist typisch schweizerisch!