Militär-Trampel kosten Millionen

  • Aktualisiert am 14.01.2012

15,1 Millionen Franken. Das muss die Schweizer Armee wegen Sach- und Landschäden berappen. Das ist viel – aber weniger als letztes Jahr.

Die Bilanz des Schadenzentrums im Verteidigungsdepartement VBS fällt eigentlich positiv aus: weniger Landschaden, weniger Sachschaden und damit auch weniger Kosten. Trotzdem beläuft sich die Gesamtsumme der Schäden auf immerhin 15,1 Millionen Franken.

Dass die Schäden gegenüber 2007 um rund 200000 Franken geringer ausfielen, führt das VBS nicht zuletzt auf die gezielte Unfallprävention in Zusammenarbeit mit den grossen Armeeverbänden zurück.

Die Land- und Sachschadenfälle nehmen seit fünf Jahren leicht ab. 2008 wurden 1298 Meldungen bearbeitet, das heisst rund 150 weniger als im Vorjahr. Die Ausgaben gingen um knapp 100000 auf 3,8 Millionen Franken zurück.

Weiterhin rückläufig ist auch die Zahl der Verkehrsunfälle mit bundeseigenen Fahrzeugen. Sie nahm 2008 im Inland und bei Auslandeinsätzen um 245 auf 5716 ab. Der Aufwand verringerte sich um rund 145000 auf 11,3 Millionen Franken.

Das Zentrum behandelt Schadenereignisse aus sämtlichen Bewegungen der Armee sowie des zivilen Fahrzeugparks des Bundes. (SDA/num)

Die Zahl der Unfälle mit bundeseigenen Fahrzeugen nahm 2008 ab.- 8989 Leserbild

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