Miezen-Ragout und Hundewurst zu Weihnachten? «Hunderttausende Schweizer essen Katzen»

BERN - Anstatt Fondue Chinoise kommt bei vielen Schweizern zu Weihnachten eine gekochte Katze auf den Tisch. Das behaupten zumindest ausländische Medien auf der ganzen Welt.

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Schweiz

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Die Schweiz ist für ihre Berge bekannt, für ihre gute Schokolade und natürlich für den Käse. Seit gestern geistert in den ausländischen Medien noch ein weiteres Bild herum: Wir sollen ein Land von Katzenfressern sein.

Die britische BBC verkündete auf ihrer Internetseite, bei Hunderttausenden Schweizern würden jedes Jahr Katze und Hund auf dem Teller landen. In einigen Kantonen - vor allem Bern, Luzern und Jura - sollen die Tiere vor allem zu Weihnachten eine Leibspeise sein.

Katzen mit Knoblauch und Weisswein im Kochtopf

Während laut «The Straits Times» in der Schweiz Hunde vorwiegend zu Wurst verarbeitet werden und als Heilmittel gegen Rheuma gelten sollen, landen Büsis zusammen mit Knoblauch und Weisswein im Kochtopf. 

Die Medien nehmen Bezug auf eine Petition des Schweizer Tierschutzvereins SOS Chats Noiraigue. Diese wurde am Dienstag mit 16'000 Unterschriften im Parlament eingereicht und verlangt ein Verbot des Verzehrs von Katzen.

Katzenessen ist in der Schweiz legal

«Rund drei Prozent der Schweizer essen insgeheim Katzen oder Hunde», sagte Tomi Tomek, Gründerin und Präsidentin von SOS Chats Noiraigue, zur BBC. Genaue Zahlen kann sie jedoch nicht nennen.

Während es in Ländern wie Deutschland oder Italien verboten ist, Katzen zu essen, ist in der Schweiz der Verzehr erlaubt, solange die Tiere artgerecht und zu nicht-kommerziellen Zwecken getötet werden. (cat)

Publiziert am 27.11.2014 | Aktualisiert am 27.11.2014
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Keystone
In Wohlen geht die Angst vor dem Katzenfresser um

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  • Ursula  Hadorn aus Heimisbach
    27.11.2014
    In was für einer Welt leben wir ??? Gruselig ... Ich hoffe sehr, dass dieser Skandal diejenigen Menschen, die noch ein Herz haben, dazu bringen wird, ihren Fleisch/FischKonsum kritisch zu hinterfragen. Ich habe diesen Schritt vor 14 Jahren vollzogen und bin Vegetarierin geworden, mittlerweile fast vegan. Tiere sind unsere Mitgeschöpfe und als solche ebenso denkende und fühlende Wesen wie wir. Kein Mensch braucht Tierleichen, um sich zu ernähren.
  • Reto  Berger aus Zürich
    27.11.2014
    Ja ich habe für die Festtage beim Metzger bereits 4 Katzen und 2 Hunde vorbestellt, da die Nachfrage so enorm ist. Nein, im Ernst, haben wir keine grösseren Probleme in diesem Land? Wegen den paar, wirklich fast keinen, Katzen und Hunde so ein Affentheater zu veranstalten in unserem Land, wo immer mehr Leute nicht wissen, wie sie das Brot auf den Tisch bekommen finde ich total daneben.
  • Elisabeth  Plasencia , via Facebook 27.11.2014
    Was¡¡¡¡¡¡¡¡¡¡¡¡¡¡¡¡¡¡¡¡¡¡¡¡¿sind den wirklich so viele Leute verrueckt? Wie kann man das machen, Katzen essen. Die die das wirklich machen, sollen sich in Grund und Boden schaemen. Moege denen jeder Bissen im Mund steckenbleiben.
  • Vera  Patting 27.11.2014
    Hätte die Natur es vorgesehen, dass wir keine Tiere essen sollen dann hätten wir keine Reißzähne ok. kleine. Für jeden der Tiere mag, ist es eine schwierige Überlegung essen ja/nein und jeder muss für sich entscheiden. Für mich sind meine Haustiere Katzen/Hunde richtige Familienmitglieder und sie spüren genau, falls es mir/uns nicht gut geht, trösten mich und umgekehrt genauso. Ein Tier das auf einem Bauernhof lebt, hat einfach eine andere Bestimmung. Machen wir uns alle zu viele Gedanken?
  • Bianca  Schwarz 27.11.2014
    Viel lustiger finde ich, dass wir gar nicht wissen, was das Ausland über die Schweizer denkt. Nun ist es raus und wir kommen irgendwie als älplerische Neandertaler rüber, welche sich abartig hinter unseren Bergen zu weiss ich was für Gelage treffen...da musste ich wirklich lachen...WIR SIND EIN SEHR UNZIVILISIERTES LAND im Auge des Auslandes. Nun müssen wir aber schleunigst die gesamte Fleischdeklaration durchkämmen, auch die der Meerschweinchen, Ratten etc...