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Längst dreht sich der Berlusconi-Skandal nicht mehr nur um die 17-jährige Noemi, mit welcher der Präsident eine Affäre gehabt haben soll. Da waren noch die Sex-Fotos seiner Silvesterfeier mit dem ehemaligen tschechischen Ministerpräsidenten Mirek Topolanek (Blick.ch berichtete).
Und jetzt kommen zwei neue Damen ins Spiel: Patrizia dAddario und Barbara Montereale. Und Barbara plaudert so richtig aus dem Nähkästchen.
So sollen die beiden jungen Frauen in Silvio Berlusconis Palazzo Grazioli zu Abend gegessen haben. «Es war sehr unterhaltsam. Der Präsident erzählte Witze und war äusserst charmant», so Barbara Montereale danach in einem Interview mit «La Repubblica».
Sie selbst habe einen Umschlag mit 10000 Euro erhalten, behauptet die 23-Jährige. Obwohl sie nicht als Escort-Girl dort war, wie sie betont. Patrizia dAddario hingegen schon. «Sie wurde als Escort-Dame bestellt», erzählt Montereale.
Nach dem vergnüglichen Abend sei Barbara Montereale ins Hotel zurückgekehrt. Wo sie zusammen mit Patrizia dAddario ein Doppelzimmer reserviert hatte. «Patrizia kam jedoch erst am Morgen zurück», so Montereale, «ja, weil sie Sex hatte mit Berlusconi.»
Patrizia dAddario selbst erzählte bisher keinerlei Details über ein Schäferstündchen mit dem Ministerpräsidenten. Dafür andere pikante Details: Sie will Tonbandaufnahmen haben, in welchen Berlusconi die 42-Jährige einlade, in seinem «grossen Bett auf ihn zu warten». Er werde jetzt duschen gehen und dann einen Bademantel anziehen.
Barbara Montereale – sich selbst betitelnd als Model und Hostess – machte Fotos in Berlusconis Villa. Auf den Fotos albert sie mit einer anderen Frau im Badezimmer herum. Die Bilder sollen am 5. November gemacht worden sein.
Montereale war auch bei einer Party in der Villa Certosa auf Sardinien dabei. Zusammen mit zahlreichen anderen Damen. «Die meisten Frauen waren Ausländerinnen aus Osteuropa, vermutlich aus Rumänien», berichtet Montereale. Und Italiens Präsident war begehrt: «Diese Frauen wetteiferten darum, wer Berlusconi am nächsten sein durfte. Und alle Frauen nannten ihn Papi.» (spj)