Meili doziert über UBS und Hitler
ZÜRICH – Christoph Meili. Er stellt ein Video nach dem anderen ins Netz. Nun referiert er über die Rolle der Banken im zweiten Weltkrieg. Was will er damit bezwecken?
Aktualisiert um 14:23 | 22.02.2008
Dieses Video wurde aus YouTube entfernt
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Wieso greift Christoph Meili zur Videokamera und meldet sich per YouTube-Video in seiner alten Heimat? Ist es Heimweh? Oder kann er selbst im «Exil» in den USA nicht leben ohne die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit in der Schweiz?
«Er ist immer noch verletzt, fühlt sich über den Tisch gezogen», sagt Josef Sachs, Psychiatriearzt an der Klinik Königsfelden, gegenüber Blick.ch. Seine Videos seien ein verzweifelter Versuch des ehemaligen UBS-Wachmanns, «Gerechtigkeit herzustellen». Jahre nachdem er in der Öffentlichkeit vom Held zum Buhmann wurde.
Immer wieder greift Christoph Meili zum Weinglas, nippt daran und starrt in die Kamera. Dieses Mal erzählt er über Hitler. Und über die Eidgenössische Bank, eine der Ahnen der heutigen UBS. Darüber, wie Nazi-Deutschland von der Eidgenössischen Bank finanziert wurde. Er spricht von dem «geheimen» Treffen der Banken mit Hitler in Zürich. Hitler sei als armer Mann mit einer Idee gekommen und als reicher Mann mit einem Plan wieder gegangen.
Fehlt nur noch, dass er sich zum Steuerskandal in Liechtenstein und zur Rolle von Henry Kieber, dem mutmasslichen «Steuerverräter» äussert.
Christoph Meili: Vom einstigen Schweizer Held zum Produzent fragwürdiger Youtube-Soaps. Er setzte sich nach seinem grossen Coup ins Ausland ab. So wie Henry Kieber wohl auch. Denn auch dieser kriegte sensible Daten in die Hände und brachte sie an die Öffentlichkeit. Nur kriegte Kieber – im Gegensatz zu Meili – nie die Heldenrolle.
Meili, der anfängliche Held – Kieber der «Steuerverräter». Was meinen Sie, gebührt Henry Kieber ebenso Ruhm?
«Er ist immer noch verletzt, fühlt sich über den Tisch gezogen», sagt Josef Sachs, Psychiatriearzt an der Klinik Königsfelden, gegenüber Blick.ch. Seine Videos seien ein verzweifelter Versuch des ehemaligen UBS-Wachmanns, «Gerechtigkeit herzustellen». Jahre nachdem er in der Öffentlichkeit vom Held zum Buhmann wurde.
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Fehlt nur noch, dass er sich zum Steuerskandal in Liechtenstein und zur Rolle von Henry Kieber, dem mutmasslichen «Steuerverräter» äussert.
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Das sagen Blick.ch-Leser
- yvonne, altstetten - 08:59 | 23.02.2008
- » Bedenklich die beiden, bräuchten ärztliche Hilfe......! Da scheint einiges falsch gelaufen zusein.
- Dani, Zürich - 07:26 | 23.02.2008
- » Lasst Herr Meili doch in Frieden.....
- Stefan Meier, Hittnau - 23:18 | 22.02.2008
- » Meili hat unüberlegt gehandelt, Kieber dagegen hat alles minutiös geplant und ausgeführt... Ich glaube, wenn Meili die Zeit zurückdrehen könnte, würde er ganz anders handeln, nämlich: Akten dort lassen wo er gefunden hat und so tun als nichts gesehen hätte - das wäre das Richtige. Henry Kieber ist ein Verräter der gar nicht bei einer Bank arbeiten sollte. Er ist durch und durch geldgierig. Das ist so einer, der sogar die eigene Mutter dem Teufel verkaufen würde nur um ans Geld zu gelangen. Pfui!!!!
- simon, bern - 17:25 | 22.02.2008
- » Dieses ewige bewahren der Geheimnisse unserer Schweizer Banken ist doch ok, solange damit nicht Verbrechen oder Ungerechtigkeiten vertuscht werden. Ich möchte gar nicht wissen, wieviel Dreck am Stecken die schweizer Banken wirklich haben. Ich danke Herrn Meili, dass er diese Daten ans Licht gebracht hat. Schweizer Banken haben den Respekt gegenüber jüdischen Hinterbliebenen verloren und nur an Ihren Profit gedacht. Im Verhältnis zum Schaden, den Sie mit dieser Taktik angerichtet haben oder immer noch anrichten, sind die Schweizer Grossbanken glimpflich davon gekommen. Das selbe gilt für Herr Kieber. Ich als einfacher Bürger zahle meine Steuern immer, schon mein ganzes Leben lang. Und dann soll es solche geben, die das System verarschen und Steuern hinterziehen? Nein danke, diese Mitbürger und Mitbürgerinnen sind eine Schande und sicher nicht Herr Kieber, der diese Ungerechtigkeiten, wenn auch zu seinem eigenen Profit, ans Licht gebracht hat!
- Racker, 8266 - 15:11 | 22.02.2008
- » Meili ist ein Verbrecher und Landesverräter,er ist es nicht wert das Blick noch weiter über ihn schreibt,er ist keine Zeile wert sondern ein Schandfleck für die Schweiz.Ich bin aber sicher das ein paar unserer teilweise sehr dummen Politiker ihn gerne wieder in der Schweiz hätten.
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