Mazedonier in Schwyz gestoppt 700 Kilo zu viel auf den Achsen

Ein Mazedonier (52) aus der Schweiz wollte seinen Hausrat in die Heimat bringen. Er kam nicht weit.

Schwyz_UeberladenesFahrzeug_15112016.jpg play
Kapo SZ

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Nach dem Sturmtief kommt jetzt der Schnee Egon der Wüterich
2 Der leichtere Weg zum Schweizer Pass Jede vierte Einbürgerung ist...
3 Per 10'000-Franken-Inserat Kickboxer Beqiri prügelt auf Baselbieter...

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
105 shares
8 Kommentare
Fehler
Melden

Ein dicker Ford ging der Polizei gestern Abend auf der A4 in Schwyz ins Netz. Schon auf den ersten Blick war klar, dass der Kombi zu viel geladen hatte. Das Innere war vollgestopft mit Ware, und auch auf dem Dach türmte sich allerlei Hausrat.

Die Waage bestätigte den Verdacht. Das Auto war 700 Kilo schwerer als erlaubt. Alleine die Ware auf dem Dach übertraf die zugelassene Traglast um 300 Kilo.

Der Fahrer ist Mazedonier (52) und wohnt in der Schweiz. «Bei der Ladung handelte es sich um Hausrat. Er wollte damit in seine Heimat fahren», sagt Polizeisprecher David Mynall zu BLICK.

Nun war noch in der Schweiz Endstation. Der Mann durfte nicht mehr weiterfahren und musste ein Bussendepot hinterlegen. Als Nächstes muss er sich vor der Staatsanwaltschaft verantworten. (sas)

Publiziert am 16.11.2016 | Aktualisiert am 16.11.2016
teilen
teilen
105 shares
8 Kommentare
Fehler
Melden

8 Kommentare
  • Rico  Blaser , via Facebook 17.11.2016
    Ich muss zugeben, dass mein erster Gedanke war: " Jetzt geht mal einer freiwillig und dann halten sie ihn auch noch auf." Auf der anderen Seite natürlich auch wieder ein Zeichen für die geglückte Integration, dass man auch nach Jahren in der Schweiz sich den Strassenverkehrs"regeln" des Heimatlandes verpflichtet fühlt.
  • Conny  Sigg 17.11.2016
    Unverantwortlich so etwas! Dem gehört der Ausweis entzogen! Aber eben... bei der Sicherheit wird gespart... auf Kosten anderer!
  • Jürg  Brechbühl aus Eggiwil
    17.11.2016
    Das mit der Folienumwicklung um die Dachlast finde ich echt kreativ. Den Trick merke ich mir.
  • Gustav  Broennimann , via Facebook 17.11.2016
    Wenn jetzt noch die Insassen übergewichtig sind wird es echt krass.
  • Günter  Kaußen aus Köln
    17.11.2016
    Ist es so teuer, eine Anhängerkupplung an sein Auto zu montieren und einen - ggf. gebrauchten - Anhänger zu erwerben?

    Oder eben einen Kleinbus oder Kleintransporter?
    • Eduard  Clearmind 17.11.2016
      Wenn man den Anhänger nur einmal braucht, ist es teuer. Auch der Lieferwagen ist teuer. Wenn man vorsichtig fährt, geht das schon. In Thailand, dem Traumland vieler Blickleser, würde man das mit dem Honda Scooter transportieren.
    • Hansjörg  Cartier , via Facebook 17.11.2016
      Mit der Busse und den Reparaturen der Stoßdämpfer kann der Mazedonier ohne weiteres eine Transportunternehmen beauftragen. Aber eben wenn es geklappt hätte denn muss er im Moment kein Geld anfassen. Aber spätestens wenn es ihn auf der Autobahn mit seinen defekten Stoßdämpfern auf das Dach wirft sind dann die Autohersteller schuld.
    • Hans  Meier aus Olten
      17.11.2016
      Mein lieber Hansjörg, von Automobiltechnik hast Du zwar wenig Ahnung, aber der Rest Deines Beitrags ist mir dennoch einen "Daumen rauf" wert. Die Stossdämpfer halten das locker aus, weil bei diesem Übergewicht die Federn sowieso schon komplett zusammegedrückt sind. Das Chassis ruht dann auf den Anschlagsdämpfern. Das sind harte Gummielemente, die als Federwegbegrenzung dienen. In diesem Zustand bewegt sich in der Aufhängung eigentlich nichts mehr und die Stossdämpfer haben Pause.