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Nachdem Sayyid* seinen Job als «Maulwurf» des Inland-Geheimdienstes an den Nagel hängte und diese Woche an die Öffentlichkeit ging, fürchtet er um sein Leben (im BLICK). Ausgerüstet mit dem Tarnnamen Sayyid hatte er monatelang das islamische Zentrum in Genf ausspioniert. Und er reiste mit Einverständnis des Inland-Geheimdienstes nach Syrien, um vor Ort Informationen zu sammeln.
«Im Islam gilt die Infiltration und Ausspionierung von Muslimen als eine schwere Tat. Darum kennt der Koran auch die Todesstrafe dafür», sagte Sayyid gestern aus seinem Versteck BLICK. Aus Angst vor Rache ist er im Ausland untergetaucht. Wo, will er nicht sagen. Sayyid: «Ich bin an einem Ort, wo es warm ist und ich mich sicher fühle.»
Auch vor dem Inland-Geheimdienst fürchtet er sich. «Als ich aussteigen wollte, setzte mich mein Kontaktmann Patrick S. mit Drohungen unter Druck», sagt Sayyid. Lasse man ihn nicht in Ruhe, droht er weitere Details auszupacken. «Ich weiss noch viel und werde nicht zögern, das auch preiszugeben.»
*Als dieser Artikel erschien, wollte Claude Covassi noch nicht mit seinem richtigen Namen an die Öffentlichkeit gelangen.