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Er stand ganz oben auf dem Kran bei der Baustelle fürs Opern-Parkhaus. Er trillerte mit einer Pfeife und warf Gummibälle und Rosenblätter auf Passanten und Rettungskräfte.Seit dem frühen Morgen hielt der Demonstrant Polizei und Feuerwehr in Atem.
Leiter nicht lang genug
Sein Anliegen machte er auf einem rotgelben Plakat bekannt: «Wir sind auch nur Asylanten sind keine Tiere». Die Feuerwehr versuchte bereits um acht Uhr früh, den 27-jährigen Türken vom Kran herunter zu holen. Er stand auf dem Ausleger des Krans in rund 40 Metern Höhe. Mit Gesten deutete er an, in die Tiefe zu springen.
Die ersten eintreffenden Fahrzeuge verfügten aber nicht über genug lange Leitern, erst gegen 8.30 Uhr erschien ein Fahrzeug mit Rettungskorb und genug Reichweite.
Vor dem Mittagessen aufgegeben
«Wir standen die ganze Zeit in Kontakt mit dem Mann», sagt Judith Hödl von der Stapo zu Blick.ch. Speziell ausgebildete Beamte versuchten über Handy den Demonstranten zu beruhigen und herauszufinden, was er will. Nach fünf Stunden dann gelang es der Polizei, den Mann herunterzuholen. «Kurz vor Mittag konnten ihn unsere Beamten zur Aufgabe überreden», sagt Hödl.
Nachdem er wieder festen Boden unter den Füssen hatte, wurde der Türke für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht. (jes/re/SDA)