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Der Mann wurde am 31. Dezember das letzte Mal lebend gesehen. Danach hörten die Angehörigen nichts mehr von dem 32-jährigen Deutschen, der bereits seit Jahren in der Schweiz wohnhaft ist. Sie gaben eine Vermisstenanzeige auf.
Die Polizei suchte als erstes die Wohnung des Vermissten an der Güttingerstrasse 70 auf – und machte eine entsetzliche Entdeckung: Der Mann lag merkwürdig verdreht auf dem Boden. Tot.
Auf Grund der Fundsituation muss von einem gewaltsamen Tod ausgegangen werden, so die Polizei. Ob eine Waffe im Spiel gewesen war, wollte die Polizei gegenüber «Blick.ch» nicht sagen.
Einen Tatverdächtigen gibt es aber bereits: Die Kantonspolizei Thurgau verhaftete eine Frau aus dem Kanton St. Gallen, die nach ersten Erkenntnissen am 31. Dezember 2008 in der Wohnung des späteren Opfers in Altnau zu Besuch gewesen war.
Die Umstände der Tat sind unklar. Die Frau ist in stationärer psychiatrischer Behandlung und derzeit nur bedingt einvernahmefähig.
Die Todesursache wird am Institut für Rechtsmedizin in St. Gallen abgeklärt. Das Kantonale Untersuchungsrichteramt Thurgau hat eine Untersuchung eingeleitet.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Mithilfe bei der Aufklärung des Delikts.
Es ist bereits das zweite tödliche Gewaltverbrechen diese Woche in der Schweiz. Am Dienstag hatten Bauarbeiter in Beatenberg im Berneroberland die Leiche eines 63-Schweizers entdeckt. Er war erschossen worden. Auch hier laufen die Ermittlungen noch und auch hier sucht die Polizei nach Zeugen. (gux)