Machts wie Shewta!

  • Aktualisiert am 03.01.2012
  • Samuel Reber

ZÜRICH – Tigerin Shewta zeigt, was dieses Wochenende Sache ist: ab ins kühle Nass. Denn es wird schwül. Wissen Sie eigentlich, warum das so heisst?

Kurz: Es wird ein Bomben-Wochenende! Sonne und hohe Temperaturen. Machen Sies also wie die Tigerin Shewta aus Indien: Legen Sie sich ins Wasser und bleiben Sie cool. Die Freibäder der Schweiz wirds freuen.

Heute steigen die Temperaturen auf bis zu 26 Grad. Am wärmsten wirds wohl in Basel. Wind kommt nur wenig auf. Auch morgen Samstag lacht uns der Sommer entgegen. Doch es dürfte schwül werden. Das heisst: Die Wärme drückt, lokal kommt es zu Gewittern. Am Sonntag bleibt es unbeständig.

Warum sagt man eigentlich schwül? Haben Sie sich das auch schon gefragt? Im 17. Jahrhundert sprachen die Leute von «schwul», wenn es drückend heiss war. Das kommt von «schwelen», wenn das Feuer nur noch glimmte.

Mit der Zeit veränderte sich die Sprache. Das «ü» kam auf. Aus kul wurde kühl, «schwül» wuchs aus «schwul» heraus. Dieses Wort wurde nun frei und ist seit dem 19. Jahrhundert ein Synonym für homosexuell.

Die Verfasser von «Etymologie.info» vermuten, dass dieses Wort gewählt wurde, weil mit diesem «Brennen ohne offene Flammen» auf die oft unterdrückten Gefühle dieser Menschen angespielt wurde.

Wann ist es schwül

Schwüle: feuchte Wärme der Luft (bei 20°C eine relative Feuchtigkeit der Luft von wenigstens 75%, bei 30°C wenigstens 40%). Quelle: wissen.de

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