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Befürworter und Gegner der Personenfreizügigkeit knallen uns derzeit ihre Reklame um die Ohren. Allein: Pickende Raben oder Apfelbäumchen vermögen das komplexe Thema kaum angemessen an die Stimmbürger zu bringen.
Das Beste, was es bisher Werbemässig gibt, ist ein Online-Spiel: Dabei kann man mit Äpfeln die Raben vom Baum knallen. Treffen sie nicht, gehen die Punkte an die Raben, die die Früchte vom «Baum der Bilateralen» stehlen.
Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse schlägt mit dem Game die Personenfreizügigkeits-Gegner der SVP mit ihren eigenen Waffen. Diese wartete vor rund zwei Jahren ebenfalls mit einem ähnlichen Online-Spiel auf: Hier musste der Spieler ein schwarzes Schaf aus dem Land werfen.
Ansonsten ist die Werbung eher mau: Das findet auch der Experte Bernhard Abegglen von der Berner Agentur Contexta gegenüber BLICK: «Man muss die Leute überraschend ansprechen. Inspirierte Kommunikation, der niemand widerstehen kann. Das hat weder mit Schurken-Plakaten noch mit Apfelbäumen was zu tun.» (zum/gux)
Wir sind sicher: Blick.ch-Leser können bessere Kampagnen machen. Senden Sie uns griffige Slogans, witzige Zeichnungen oder Plakate – egal, ob Pro oder Kontra.