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Symbolbild: Ein Beamter steckt eine Parkbusse unter den Scheibenwischer eines Autos. (sda)
Die Luzerner Polizei plant, die Autofahrer öfter zu büssen. «Wir werden in diesem Jahr mehr Tempo- und Alkoholkontrollen durchführen», sagt Kommandant Beat Hensler zur «Neuen Luzerner Zeitung». Der Grund: Die Regierung hat das Bussen-Budget um 22 Prozent erhöht – auf knapp 23 Millionen Franken.
Somit müssten die Beamten 2012 4,1 Millionen Franken mehr einsacken als Vorjahr. Trotz den verstärkten Verkehrskontrollen sollen jedoch andere Polizeiaufgaben nicht leiden. «Die Bekämpfung der Kriminalität und die Prävention in diesem Bereich sind durch die intensiveren Verkehrskontrollen nicht tangiert», beteuert Hensler.
Mehr Radarkontrollen
So wollen dies die Luzerner Beamten erreichen: Zum einen werde man mehr Radarkontrollen durchführen, zum andern wolle man bei den bemannten Kontrollen teils auch Verkehrsassistenzen zur Unterstützung beiziehen, erklärt Hensler.
Das letzte Wort über das erhöhte Bussen-Budget ist jedoch noch nicht gesprochen. Der Kantonsrat wird in der März-Session letztendlich im Rahmen der Budget-Diskussion 2012 darüber entscheiden. (noo)
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