Kriens LU – Arme Bewohner: Aus einer ehemaligen Deponie in Kriens entweicht Todes-Gas. Betroffen sind rund 20 Wohnhäuser. Den Bewohnern wird Lüften empfohlen.
Das tönt alles ein wenig harmlos, wie die Behörden da informieren. Dabei gehts um Lebensgefahr! Denn aus der Deponie entweichen Kohlendioxid und Methan. Wie ein Sprecher die Dienststelle Umwelt und
Energie gegenüber «Blick.ch» erklärte, ist das möglicherweise lebensgefährlich: Das Methangas kann explodieren. Das Kohlendioxid (CO2) kann zu Atembeschwerden und zu Erstickung führen.Das Amt empfiehlt den Bewohnern der Siedlung jetzt, ihre Räume regelmässig zu lüften und Rauchen, Funken und offene Flammen zu vermeiden.Aber hallo, tönt das nicht ein bisschen verharmlosend? Und was ist, wenn man das Lüften vergisst? Oder in all der Aufregung doch eine Zigarette anzündet? Warum wird die Siedlung nicht sofort evakuiert?Der Sprecher räumte ein, dass die Sorgen verständlich seien. Er gab zu bedenken, dass es sich bei den Empfehlungen nur um Sofortmassnahmen handelt. In den nächsten Monaten werden die Gebäude von Spezialisten geprüft und weitere Messungen vorgenommen. Danach werde man die Situation erneut beurteilen. (SDA/snx)