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Auf der Strecke Basel-Domodossola werden ab sofort konventionelle Züge der SBB eingesetzt. Dadurch soll die Fahrplanstabilität erhöht werden. Die Massnahme wurde getroffen, um die Wartung der Neigezüge des Typs ETR 470 zu forcieren. Die Betriebsqualität dieses Fahrzeuges sei nach wie vor unbefriedigend, teilten die SBB mit.
Die Übergangsregelung soll «einige Wochen» dauern. In dieser Zeit müssen die Reisenden nach Mailand in Domodossola umsteigen. Die fahrplanmässige Fahrzeit verlängert sich gemäss SBB bloss um wenige Minuten.
Zudem hat Cisalpino die Entschädigungen für die Reisenden im Fall grösserer Verspätungen erhöht: Bis am 31. März erhalten die Kunden 30 Prozent des Ticketpreises zurück, falls die Züge mehr als 45 Minuten Verspätung haben. Damit geht Cisalpino über die international gültigen Bestimmungen hinaus. Diese sehen eine Rückerstattung von 20 Prozent bei einer Verspätung von über einer Stunde vor.
Cisalpino war in den letzten Wochen wegen einer Häufung von Pannen und Verspätungen in die Schlagzeilen geraten (Blick.ch berichtete). Als Hauptgrund für die Verspätungen und Zugsausfälle nannte Cisalpino-Chef Alain Barbey die Verlegung des Wartungsstandortes von Mailand Martesana nach Greco: In dieser Zeit hätten die Wartung und die Reparaturen an den Cisalpino-Zügen nur verzögert oder gar nicht stattfinden können. (SDA/dip)
Bald mehr Pannen als Passagiere? Der Cisalpino fährt in die dunklen Kapitel der Eisenbahngeschichte.- cisalpino.ch