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Die Pannenserie bei Cablecom reisst nicht ab. Erst gabs das Rechnungschaos, jetzt ein Datenleck. Ein handschriftlicher Beschwerdebrief des gefrusteten Kunden Felix. Z.* aus Zürich fand den Weg aus dem Kundendienst an die Öffentlichkeit – als E-Mail-Attachment.
Jetzt lacht die halbe Schweiz über Sätze wie: Keine Ahnung, in welcher Bananenrepublik ihr Buchhaltung gelernt habt. Solche Sätze gehören noch zur jugendfreien Sorte im sechsseitigen Schreiben.
Sie sch***en mich langsam an, heisst es weiter. Ich habe eure Rechnungen gezahlt, trotzdem schickt ihr mir eine Mahnung. Euer ganzer Service ist ein Durchfall. Glaubt ihr, ihr seid ein Staatsbetrieb mit Monopol?
Bei Cablecom ist der Hassbrief bekannt. Der Cablecom ist der Vorfall peinlich. «Ja, das Leck ist bei uns. Es tut uns leid», sagt Sprecher Hugo Wyler. «Die personellen Konsequenzen haben wir gezogen.»
Die durch ein neues Computersystem verursachten Probleme bestehen laut Wyler weiterhin. Bis wann? «Eine Prognose zu machen, ist schwierig.» (bö)
* Name der Redaktion bekannt
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Der gepfefferte Brief. (zvg)